Was macht eigentlich Beatrice Tschanz?

Auch mit 73 Jahren ist die ehemalige Swissair Mediensprecherin noch beruflich aktiv.

Der Medientermin nach dem Absturz von SR 111 über Halifax machte Beatrice Tschanz berühmt – sie wird immer noch darauf angesprochen.

Der Medientermin nach dem Absturz von SR 111 über Halifax machte Beatrice Tschanz berühmt – sie wird immer noch darauf angesprochen.
http://www.coopzeitung.ch/Was+macht+eigentlich+Beatrice+Tschanz_ Der Medientermin nach dem Absturz von SR 111 über Halifax machte Beatrice Tschanz berühmt – sie wird immer noch darauf angesprochen.

Die Ex-Swissair-Mediensprecherin kümmert sich heute um altersgerechtes Wohnen.«Ja», sagt Beatrice Tschanz (73), «darauf werde ich auch nach fast 20 Jahren noch täglich angesprochen». Es ist der 3. September 1998, der als schwarzer Tag in die Geschichte der Schweizer Luftfahrt eingeht. Der Absturz einer MD-11 der Swissair mit 229 Personen an Bord vor Halifax (Kan) gilt rückblickend für viele als der Anfang vom Ende der Swissair. Für Beatrice Tschanz war es der Tag, der sie in die Öffentlichkeit katapultierte. Berühmt wurde sie, als sie nach dem Absturz als Swissair-Mediensprecherin vor die Kameras und Mikrofone treten musste. Seither   hat sie den Übernamen «Miss
Swissair» und verkörpert gelungene Krisenkommunikation.

«Für mich war das beruflich, aber auch menschlich eine sehr schwierige Situation», erinnert sich die ehemalige Journalistin und liefert auch gleich die Erklärung, warum das Unglück und sie selbst auch nach so langer Zeit noch in den Köpfen der Schweizer Bevölkerung präsent ist. «Es war wahrscheinlich das erste Mal, dass eine Firma so transparent kommuniziert hatte.»

Beruflich aktiv ist Beatrice Tschanz auch heute noch. Neben einzelnen Privatmandaten engagiert sie sich in einem 40-Prozent-Pensum als Verwaltungsratspräsidentin der Oase Holding für neuartige Konzepte und Lösungen im Bereich Alterswohnen. «Ich finde das ein äusserst wichtiges Engagement, denn die Menschen werden ja immer älter und möchten auch im Alter noch selbstständig leben und wohnen.»

Sie selbst sei immer noch topfit. «Ich mache aber etwas dafür, denn ich finde es wichtig, auch im dritten Lebensabschnitt eine gute Work-Life-Balance zu haben.

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