«Traumpaar» und Schnüfeli machten ihn bekannt – heute ist Raymond Fein erfolgreicher Berater, Maler und Musiker.

Was macht eigentlich Raymond Fein?

Der ehemalige TV-Moderator findet: «Leidenschaft kann man nicht pensionieren.»

http://www.coopzeitung.ch/Was+macht+eigentlich+Raymond+Fein_ Was macht eigentlich Raymond Fein?

«Kann ich Sie so gegen 20 Uhr zurückrufen?», fragt Raymond Fein (67). Er sitze grad im Zug von Deutschland kommend. Der 67-Jährige ist noch immer viel beschäftigt. Die Energie, die er versprüht, ist  durchs Handy spürbar. «Leidenschaft kann man nicht pensionieren.» Dem breiten Publikum ist der Zürcher vor allem noch als Moderator der beliebten SRF-Spielshow «Traumpaar» ein Begriff, die von 1987 bis 1993 grosse Erfolge feierte.

Heute ist Raymond Fein in seiner Haupttätigkeit als Kommunikationsberater unterwegs. Mehr als die Hälfte seiner Kunden hat ihren Sitz in Deutschland  – darunter mehrere Grosskonzerne. «Das mache ich aber nicht erst seit meinem Weggang vom Fernsehen, sondern schon über 30 Jahre», präzisiert Fein. Die Erklärung, warum er Mitte der 90er-Jahre plötzlich von den TV-Bildschirmen verschwand, ist nachvollziehbar. «Bei Traumpaar war ich nicht nur Moderator, sondern bewältigte das ganze Drum und Dran mit meiner Assistentin im Alleingang.» Irgendwann habe er realisiert, dass die Tagessätze, die er als selbstständiger Kommunikationsberater verdiente, um einiges höher waren als die beim Schweizer Fernsehen und stieg aus.

Seiner grossen Liebe, der Musik, ist Raymond Fein hingegen treu geblieben. Der Jazz-Pianist, der mit seinem Schulkameraden Jean-Marc Che Peyer (67) unter dem Pseudonym «Che & Ray» in den 1970er-Jahren erste Erfolge feierte und 300 000 Tonträger verkaufte, sitzt immer noch täglich am Klavier. Und auch auf der Bühne steht der 67-Jährige noch regelmässig. Aktuell am Donnerstag, 15. März, beim Country Music Festival im Schützenhaus Albisgütli (ZH) zusammen mit Toni Vescoli (75).

Kommentare (1)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.










Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?