Welche Kartoffel ist die richtige für ein Gratin?

Sie:

Welche Kartoffeln die richtigen sind? Na, die, die wir im Haus haben. Ich mache mir keine Gedanken über Kartoffeln, wichtig ist einfach, dass immer welche da sind und dass sie bio sind. Bei den Sorten bin ich überfordert. Bintje, Charlotte oder Nicola? Welche ist jetzt schon wieder gut für was? Keine Ahnung. Wenn man Kartoffeln lang genug kocht, werden sie weich. Und genau das muss ein Gratin sein: weich. Er muss sich in dieser Zwischenzone von Kartoffel und Brei befinden. Noch nicht matschig, aber kurz davor.

Er:

Wenn man Teilzeitkoch ist, wie ich, dann ist man auch Teilzeiteinkäufer: Ich verarbeite, was bei uns in der Speisekammer liegt. Und das ist manchmal etwas uninspirierend. Noch dazu wenn man sieht, wie wunderbare Kartoffelsorten es gibt, seit sie vor 500 Jahren aus Südamerika zu uns kamen. Auf der Homepage der Schweizer Landwirtschaft lerne ich «Lady Felicia» kennen. Die edle Sorte glänzt mit feinkörnigem Fleisch und gelber Farbe. Für einen Gratin wird mir auf der Seite von Swisspatat «Challenger» vorgestellt. Das ist kein Raumschiff, sondern eine bodenständige, mehlige Knolle.

 

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Er:

Schreiber mag matschigen Gratin? Wenn ich das gewusst hätte! Dann kann ich ja in Zukunft das Mittagessen schon am Abend vorher kochen. Was für ein Jammer, denn es wäre eine kulinarische Entdeckungsreise, neue, alte Kartoffelsorten kennenzulernen und auszuprobieren. Mir bleibt wohl nur eine Wahl: Wenn ich koche, gehe ich vorher einkaufen. Und dann tische ich Kartoffeln auf, von denen Schreiber noch nie gehört hat.  

Sie:

Schneider hat also die «Challenger» entdeckt – das passt ja perfekt. Denn wenn er einen Gratin kocht, dann ist das immer eine Challenge, auch für uns. Doch selbst eine Challenger muss mindestens 45 Minuten im Ofen bleiben, damit aus dem Gewächs ein Genuss wird. Bei einem Kartoffelgratin spielt zudem auch das Drumherum eine entscheidende Rolle. Darum verteile ich immer eine Mischung aus Parmesan und Semmelbrösel drüber, bevor der Gratin in den Ofen wandert. Dieser Knuspereffekt auf der sahnig, weichen Kartoffelmasse ist die Krönung.

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