Mit  dem Auto in die Berge: Ein Genuss – wenn die Fahrt gut vorbereitet ist.

Winterferien: Freie Fahrt in die Berge

Viele Wege führen in den Schnee, ob im eigenen Auto oder mit dem öffentlichen Verkehr. Für eine sichere Fahrt in die Berge kommt es auf die Ausrüstung an.

Klack, klack, klack … Pendler kennen dieses Geräusch vom Bahnhof: Sobald es oben genug Schnee hat, machen sich Skitouristen am frühen Morgen auf in die Berge, bereits in Skischuhen und Vollmontur. Sehr bequem sieht das allerdings nicht aus.

Wer mit Familie und grossem Gepäck in die Winterferien fahren und dabei nicht auf die Annehmlichkeiten des eigenen Autos verzichten will, muss die Reise gut vorbereiten. Winterreifen sind selbstverständlich, aber auch Schneeketten gehören zur Ausrüstung. Wer sie noch nie montiert hat, sollte das mindestens einmal vor Fahrtantritt üben, damit es im Ernstfall auch mit klammen Fingern funktioniert. Einen Eiskratzer haben die meisten im Auto. In den Kofferraum gehören aber auch Frostschutzmittel als Ersatz für die  Scheibenwaschanlage sowie ein Starthilfekabel, und bei starkem Schneefall ist eine stabile Schaufel ebenso sinnvoll. Für den Fall, dass man längere Zeit im Auto bleiben muss, etwa bei Stau oder im Fall einer Panne, sollte man Decken, genügend zu essen und warme Getränke an Bord haben – vor allem, wenn Kinder dabei sind. Die Türdichtungen können Sie mit Produkten auf Glyzerin- oder Silikonbasis vor dem Festfrieren schützen. Und lassen Sie – bevor es so richtig kalt wird – die Batterie überprüfen: Sie ist laut Statistik immer noch der häufigste Grund für den Einsatz der Pannenhelfer.

Bahnhof Scuol.

Bahnhof Scuol.
Bahnhof Scuol.

Wenn es darum geht, schnell einmal für einen Tag und möglichst lange auf der Piste zu sein, ist die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr praktischer. Zumal sich einige Destinationen aktiv darum bemühen, ihren Gästen diese Art der Anreise zu erleichtern. Zum Beispiel Scuol GR: Der Hauptort des Unterengadins wurde für seine Bemühungen, den ÖV besonders attraktiv zu gestalten, von Postauto, Verband öffentlicher Verkehr und VCS Verkehrs-Club der Schweiz mit dem Preis «FLUX – Goldener Verkehrsknoten» ausgezeichnet.

Wie auch immer Sie zum Wintersport fahren: Denken Sie daran, dass auf der Piste ebenso wie auf der Strasse Regeln gelten – zeigen Sie Respekt und Toleranz gegenüber denen, die vielleicht nicht so geübt sind wie Sie.

Die Ausrüstung sicher im Griff

Skiträger mit Magnethalterung sind schnell montiert.

Skiträger mit Magnethalterung sind schnell montiert.
Skiträger mit Magnethalterung sind schnell montiert.

Laut einer Online-Umfrage des Österreichischen Automobil-, Motorrad- und Touring Clubs (ÖAMTC) nehmen 86 Prozent der Wintersportler die eigene Ausrüstung mit in den Winterurlaub respektive zum Tages-Skiausflug. Drei Viertel der Befragten benutzen für den Transport den Kofferraum ihres Autos. Dabei ist aber darauf zu achten, dass die Ausrüstung im Innenraum gut gesichert ist und nicht einfach auf der Rücksitzbank liegt: Lose Gegenstände können zu gefährlichen Geschossen werden, wenn eine Vollbremsung erforderlich ist oder es gar zu einem Unfall kommt. Fährt die ganze Familie zum Wintersport, lohnt es sich, für den Transport der Ski oder Snowboads einen Gepäckträger oder eine Dachbox zu verwenden – vor allem, wenn das Auto bereits mit einer Dachreling ausgestattet ist. Vergleichsweise preisgünstig und praktisch sind Träger mit Magnethalterung: Sie lassen sich schnell und einfach an- und abmontieren.

Wie fahren Sie zum Wintersport – per Auto oder öV? Schreiben Sie über Ihre Erfahrungen, diskutieren Sie mit!

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Martin Winkel

Redaktor

Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Dienstag 25.11.2014, 19:59 Uhr

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