Welcher solls sein? Die Vielfalt der TV-Technik ist oft verwirrend.

Wissenswert: Wichtige Begriffe zur TV-Technik

Wer ein TV-Gerät kaufen will, muss sich durchs Dickicht verwirrender Ausdrücke und Abkürzungen kämpfen. Hier einige Tipps zur Orientierung.

Jetzt, vor den Olympischen Winterspielen in Südkorea und der Fussball-WM in Russland, denken viele Sportfans daran, ihr TV-Equipment zu erneuern. Bei vielen technischen Begriffen und Abkürzungen auf Prospekten und Webseiten sind die Kunden überfordert. Hier einige Begriffe, die Sie kennen sollten.

Smart TV

Wörtlich übersetzt: ein intelligenter Fernseher, ausgestattet mit Computerfunktionen, USB- und Netzwerkanschlüssen oder Speicherkarten. Solche Geräte sind mit dem Internet verbunden und bieten durch Apps zusätzliche Funktionen. Zudem lassen sich bei einem Breitband-Internetanschluss ergänzende TV-Inhalte abrufen.

4K – UHD

Diese beiden Abkürzungen bezeichnen nahezu dasselbe, nämlich eine Auflösung von 3840 × 2160 Bildpunkten, was der vierfachen Auflösung von Full HD entspricht. Lassen Sie sich nicht davon verwirren, dass diverse Anbieter andere Begriffe verwenden, und fragen Sie im Zweifel nach den Bildpunkten (Pixel). Vom Umstieg auf ein UHD-Gerät profitieren Sie allerdings nur, wenn Sie entsprechende Inhalte nutzen – etwa Games mit der neuen Xbox One X spielen oder Sendungen auf UHD-Blu-ray anschauen respektive via Netflix oder andere Streaming-Dienste.

HDR

High Dynamic Range (HDR) bedeutet einen deutlich besseren Kontrast- und Farbumfang. Vor allem in sehr hellen oder sehr dunklen Bildern sind so viel mehr Details zu sehen. Der Unterschied ist deutlich wahrnehmbar, ein neues Gerät sollte diese Technologie auf jeden Fall unterstützen – vor allem, wenn Sie regelmässig UHD-Inhalte anschauen.

OLED – QLED – LCD

Vor allem die ersten beiden Abkürzungen werden aufgrund ihrer Ähnlichkeit oft verwechselt, obwohl sie für zwei grundlegend unterschiedliche Display-Technologien stehen. Bei OLED (die Abkürzung für Organic Light Emitting Diodes) handelt es sich um organisches Material, das selber leuchtet. Dies sorgt für einen sehr hohen Kontrast. Die Technologie ist derzeit aber noch teurer als vergleichbare Alternativen. QLED (die Abkürzung für Quantum Dot Light Emitting Diodes) ist eine Weiterentwicklung der LED-Technik mit Nanokristallen (Quantum Dots), die einzeln ein- oder ausgeschaltet werden. Auch so lässt sich ein höherer Kontrast erzeugen.

Günstiger sind die herkömmlichen LCD-Modelle. Da deren Flüssigkristalle (englisch: Liquid Crystal Display) nicht selber leuchten, müssen sie aus dem Hintergrund beleuchtet werden. Das macht ein dickeres Gehäuse notwendig und der Kontrast ist deutlich geringer. Doch auch mit diesen Modellen können Sie ganz locker Olympia und Fussball-WM auf sich zukommen lassen!

Die wichtigsten Display-Typen »

Schnell durch die Stadt

Diese App lotst Sie nach der Eingabe von Start- und Zielort durch die Stadt und findet dabei immer den kürzesten Weg, ob mit U-Bahn, Bus, Bahn, Tram, Taxi, Fahrrad oder zu Fuss. Neben grossen Städten in Europa stehen auch amerikanische und asiatische Metropolen zur Auswahl. Leider braucht es eine Internetverbindung: Die Karten lassen sich nicht herunterladen. Daher sollten Sie entweder ein Datenpaket für das entsprechende Land besitzen oder Ihre Route schon vorab im Hotel-WLAN planen.

«Citymapper», gratis für Android und iOS, ab 3 J.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Getty Images, zvg
Veröffentlicht:
Dienstag 26.12.2017, 09:59 Uhr

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