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Stars an der Consumer Electronics Show: ultraflacher Bildschirm... 

...Elektroauto FF 91 ...

...und der herzige Haushaltroboter «Kuri».

Messeneuheiten aus Las Vegas

Im Glanz der Glücksspielmetropole bringen die Hersteller alljährlich ihre neusten Entwicklungen auf die Bühne und hoffen auf Applaus.   

Die «International Consumer Electronics Show» (CES) in Las Vegas ist zum Jahresanfang das Neuheitenbarometer der Unterhaltungselektronik-Branche. Hier eine Kurzkritik ausgewählter Stars, die in diesem Jahr präsentiert wurden.

Ultraflach und superschnell

Fernsehgeräte sind jetzt richtig dünn: Gerade mal 2,57 Millimeter misst etwa das neuste 65-Zoll-Gerät von LG, der Signature OLED W7 – der «Tapeten-TV» war einer der Knaller an der diesjährigen CES. Da der Monitor sehr leicht ist, kann er mit Magnetklammern ohne Lücke an der Wand befestigt werden. Möglich wird dies durch eine Auslagerung der gesamten Technik in ein separates Kästchen, das via Flachbandkabel mit dem Bildschirm verbunden wird.

Auch die Automobilindustrie nutzt die CES inzwischen nicht nur zur Präsentation von Software-Neuheiten wie etwa im Bereich des autonomen Fahrens. Das Start-up Faraday Future zeigte den FF 91, der in gut zwei Sekunden von null auf 100 km/h kommen soll. Die Beschleunigung wurde an der CES tatsächlich gemessen, doch die Präsentation der Einparkhilfe ging in die Hose: Das Fahrzeug verweigerte den Dienst. Da gibt es also noch einiges zu tun für die Elektroautoingenieure.

Elektronischer Mitbewohner

Roboter machen sich fit für den Massenmarkt – in Las Vegas präsentierte die Bosch-Tochter Mayfield Robotics den Haushaltsroboter Kuri. Der niedliche Kerl rollt durch die Wohnung und wird mit Sprachbefehlen gesteuert – wie allgemein immer mehr Geräte. Alternativ startet ein Kopfstreicheln den Dialog. Kuri wirkt sehr lebendig: Seine «Augen» können verschiedene Stimmungen ausdrücken – mal traurig, mal amüsiert oder aufgeregt. Dank der eingebauten Kameras erkennt er selbstständig Hindernisse und prägt sich schnell den Grundriss einer Wohnung ein. So kann er den menschlichen Mitbewohnern überallhin folgen und bei Bedarf seine Ladestation selber finden. Praktisch: Mit der Smartphone-App (Android und iOS) lässt sich die Wohnung in Abwesenheit überwachen, und nebenbei steuert Kuri auf Wunsch weitere Gadgets im Smart Home. Der Roboter soll Ende des Jahres für 700 Dollar verfügbar sein.

Gute Reise

Kaum ist die finale Version der komplett überarbeiteten SBB-Mobile-App da, gibt es schon wieder etwas Neues: Der SBB-Reiseplaner berücksichtigt neben dem ÖV zum Beispiel auch Mietwagen, Carsharing oder Velo-Mietstationen. So bekommen Sie für Etappen, auf denen Velo oder Auto schneller sind, die entsprechende Alternative angeboten. Welche Transportmittel Sie nutzen möchten, können Sie in den Einstellungen festlegen. Die Bedienung ist sehr einfach. «SBB Reiseplaner Preview» ist eine Beta-Version, die Fehler enthalten kann. Nach Angaben des Unternehmens werden sie aber so schnell wie möglich behoben. 

«SBB Reiseplaner Preview», gratis für Android und iOS, ab 3 Jahren.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Reuters/Steve Marcus, Keystone, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 16.01.2017, 12:00 Uhr

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