Zählt in einem Gespräch das Aus- oder das Unausgesprochene?

Er:

Das Unausgesprochene ist spannender, aber für mich natürlich nicht entscheidend. Es zählt das klipp und klar Ausgesprochene. Und deshalb sollte man sich ganz genau überlegen, was man ausspricht. Ich plädiere darum für das gesprochene Wort, das sparsam und gezielt eingesetzt wird. Das ist effizient, spart Energie, macht die Welt, die an allen Ecken und Ende lauter und geschwätziger wird, wieder etwas stiller und ruhiger.

Sie:

Es wäre grossartig, wenn Schneider in meinen Augen lesen könnte, was ich mir wünsche, ohne dass ich es sagen muss. Und natürlich ist es viel angenehmer für alle, dass ich mich ganz freundlich an Schneider wende, wenn er Mist gebaut hat. Sofern er versteht, dass ich es ganz und gar ernst meine und eigentlich ziemlich laut werden müsste. Das kapiert er leider nicht. Kritisiere ich ihn freundlich, nimmt er nur die Freundlichkeit wahr und nicht die Kritik. Das versuche ich ihm unausgesprochen klar zu machen.

 

Was ist Ihre Meinung dazu?

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Er:

Wie oft habe ich etwas nicht verstanden, was mir Schreiber nonverbal mitgeteilt hat. Dass ich in ihren Augen lesen soll, was sie meint, wenn sie es nicht sagt, ist eine unnötige Doppelbelastung. Denn ich muss einerseits zuhören, was sie sagt, und das entgegennehmen. Aber zusätzlich muss ich das in eine andere Sprache übersetzen, die sich in ihren Augen spiegelt. Der totale Stress für mich. Kein Stress ist, wenn ein Wunsch oder eine Anweisung klipp und klar in kurzen Worten ausgesprochen wird.

Sie:

Schneider versteht nicht, dass Reden nicht nur dazu dient, Informationen und Anweisungen auszutauschen, sondern dass Plaudereien eine soziale Komponente haben. Manchmal ist nicht wichtig, was man bespricht, sondern dass man überhaupt spricht. Damit die Welt ein ruhigerer Ort wird, kann man auch Schneiders geliebte Formel 1 leiser drehen, aber sicher nicht das Reden abschaffen!

Wer konnte Sie überzeugen?

↩︎

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