Wo entlang? Wer den Weg nicht kennt, braucht Orientierungshilfe.

Zielsicher: Digitale Wegweiser für alle Fälle

Braucht es noch Navigationsgeräte? Smartphone-Apps führen schliesslich auch ans Ziel. Aber nicht immer sind sie die bessere Wahl.

Hoffnungslos verfahren oder verlaufen an einem fremden Ort – dank Smartphone gehört das definitiv der Vergangenheit an. Einfach Start- und Zielort eingeben, und schon bringt uns der elektronische Lotse auf den richtigen Weg. Wer etwa während eines Auslandaufenthalts kein Datenvolumen zum Download zur Verfügung hat, kann die Karten im Voraus herunterladen. Besonders einfach geht das mit dem Programm «Maps.me»: Im Handumdrehen lassen sich Karten weltweit sichern und danach offline verwenden. Angezeigt werden nicht nur die Routen, sondern auch zusätzliche Informationen wie Sehenswürdigkeiten, Hotels oder Tankstellen. Ob allerdings beim Autofahren der kleine Bildschirm des Mobiltelefons ausreicht, muss jeder für sich entscheiden.

Android-Apps
iOS-Apps

Komfortabler sind dagegen sicher die klassischen Navigationsgeräte: Sie haben eine praktische Halterung, einen grossen Bildschirm und kommen zudem ohne Datenübertragungskosten aus. Gute Geräte werden bereits ab rund 140 Franken angeboten.

Schnelle Staumeldungen

Aktuelle Verkehrsinformationen bekommt der Fahrer bei den meisten Geräten über den Traffic Message Channel (TMC). Dieser Radio-Datendienst informiert deutlich schneller über aktuelle Verkehrsbehinderungen als ein Radiosender, der die Verkehrslage in der Regel alle 30 Minuten aktualisiert.

Wer nicht viel ausgeben und doch ein gutes Gerät möchte, erhält mit dem Tomtom Start 52 für rund 140 Franken Karten der zentraleuropäischen Länder inklusive lebenslang kostenloser Updates.

Für Vielfahrer besser geeignet ist beispielsweise das Garmin DriveSmart 61LMT-D mit einem 7 Zoll grossen Maxi-Bildschirm für rund 250 Franken. Gratis mit den Verkehrsinfo-Servern verbunden, bietet das Gerät stets den Überblick über die aktuelle Verkehrssituation. Komfortabel ist auch die Spracheingabe. Das Kartenmaterial deckt Europa ab, Updates sind auch hier lebenslang gratis.

Hart im Nehmen

Für spezielle Anforderungen sind ebenfalls spezielle Navigationssysteme erhältlich. Für Motorradfahrer geeignete Geräte hat unter anderem Tomtom parat: Der Rider 420 beispielsweise bietet zahlreiche Features, die für die nächste Töfftour praktisch sind. Die Bedienung ist selbst mit dickeren Handschuhen kein Problem. Zudem ist das Display auch bei starkem Sonnenlicht gut ablesbar. Selbst plötzlich einsetzender Platzregen macht dem Gerät weniger aus als dem Fahrer.

Zudem lässt sich per Bluetooth drahtlos telefonieren – das Navi wird so auch zur Freisprecheinrichtung. Mit rund 350 Franken ist dieses Gerät zwar nicht gerade billig, doch der Komfort und die robuste Verarbeitung sind es wert.

Schweizer Pärke

Bis zur ersten Frühlingstour dauert es noch ein paar Tage, doch mit dieser App können Sie sich gut vorbereiten. Zudem finden Sie auch Tipps für Schneeschuhtouren, Winterwanderungen oder Schlittenfahrten. Im Mittelpunkt stehen Infos zu den Schweizer Pärken und anderen Naturschönheiten sowie 60 Rezepte mit Park-Spezialitäten. Die nötigen Karten lassen sich im Voraus herunterladen, damit man auch in Gegenden ohne Empfang nicht die Orientierung verliert.

«Schweizer Pärke», gratis für Android / iOS, ab 3 J.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Getty Images, zvg
Veröffentlicht:
Montag 29.01.2018, 09:37 Uhr

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