Aus einem unordentlichen Stauraum unter der Treppe kann ein toller Essplatz werden. Möbel Toptip, Leuchte Lumimart.

«Room of Doom»

Was heisst denn das? Man kann es mit «Raum des Schreckens» übersetzen. Ein Zimmer, das als Abstellkammer dient. Doch daraus kann ein «Raum der Inspiration» werden!

Ich weiss. Es gibt ganz viele Leute, die haben einfach keine Probleme. Die hüpfen jeden Morgen mit tausend Ideen fröhlich aus dem Bett, gehen joggen, backen ein Zwanzigkornbrot, führen den Hund spazieren, machen die Kids für die Schule fertig, schreiben noch schnell ein Buch und fahren danach um sieben adrett zurechtgemacht zur Arbeit. Und dabei sind sie schon 85 Jahre alt!

Doch die meisten von uns kämpfen mit Unzulänglichkeiten. Zum Beispiel mit dem «Room of Doom», wie die Amerikaner das nennen. Das ist ein Zimmer, das im Laufe der Zeit seine Funktion verloren hat. Vielleicht war es mal ein Kinderzimmer. Oder es ist ein Gästezimmer, das zu lange auf Gäste warten musste. Irgendwann haben sich darin Sachen angehäuft. Das kann auch in einer Einzimmerwohnung passieren. Dann ist es meistens eine Ecke oder ein Schrank. Wenn unerwartet Besuch kommt, sind das die Orte, wo man schnell alles hin- packt, das unordentlich aussieht.

Die Lösung? Es gibt natürlich mehrere. Die radikale wäre ein Umzug. Wenn Sie ein überflüssiges Zimmer haben, können Sie mit einer kleineren Bleibe Geld sparen. Und dafür in ein neues Hobby investieren, mit dem Sie reich werden! (Siehe unten rechts.) Sie können auch alles lassen, wie es ist, und dazu stehen. Aber auch dann müssen Sie von Zeit zu Zeit aufräumen.

Der Weg der kleinen Schritte hilft auch hier: Widmen Sie jeden Tag zehn Minuten diesem Zimmer und nehmen Sie sich erst einmal ein Regalfach vor – oder eine Schublade. Und packen Sie alles, was Sie behalten wollen, in Kisten. Ideal wäre, wenn der Raum am Ende komplett leer ist. Denn in der Regel sind auch die Möbel im «Room of Doom» schon älter und eigentlich Sperrgut. Bei einer unordentlichen Ecke ist das Vorgehen ähnlich. Auch hier sollte die Ecke am Ende ganz leer sein.


Dank Bettsofa wird die Stube zum Gästezimmer. Alles von Toptip.

Das Schönste zum Schluss

http://www.coopzeitung.ch/_Room+of+Doom_ «Room of Doom»

Nehmen Sie sich genug Zeit dafür zu überlegen, was daraus werden soll. Geben Sie dem Zimmer einen positiven Namen: «Raum der Inspiration» zum Beispiel. Dann beginnt der schöne Teil: alles neu einrichten, einräumen und vielleicht sogar neu streichen! Auch dann wird am Ende noch ein wenig übrig bleiben. Kaufen Sie dafür eine nicht zu grosse Box und erklären Sie diese zur «Kiste des Schreckens». Doch sie muss natürlich immer wieder radikal geleert werden. Oft ist es so, dass dieser Neuanfang auf die ganze Wohnung übergreift, oder sogar auf das ganze Leben. Und plötzlich stehen Sie um vier Uhr auf, erledigen in zwei Stunden das Wochenprogramm und erscheinen gut gelaunt um sieben zur Arbeit – nachdem Sie noch schnell ein neues Haus gebaut haben.

  

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  • Schalenstuhl Kada, Fr. 149.–.
  • Hocker Lino, Fr. 39.90.
  • Pendelleuchte Silvia, ab Fr. 49.90.

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Katalin Vereb

Redaktorin, Kolumnistin

Foto:
zvg
Veröffentlicht:
Montag 09.07.2018, 09:49 Uhr

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