Modische Zweifarblackierung: Suzuki Vitara.

«Und hopp!»: Suzuki Vitara

4 × 4-Tradition Innen hui und aussen hui – der neue Vitara überzeugt mit einer guten Ausstattung und mit Talent fürs Gelände.

Ferien auf dem Bauernhof, 1980: Tapfer kämpft sich der kleine Wagen den Weg hinauf. «Und hopp», schreit Fahrer Hugo vor jedem Schlagloch gegen Getriebekreischen und Schotterprasseln an. Hinten unter der Plane kollern wir Kinder durcheinander, können uns kaum auf den längs montierten Klappsitzen halten, während der Suzuki LJ80 über die Steine hüpft wie ein Gummiball.

Dieser Mini-Allradler mit 39 PS bedeutete den Durchbruch für Suzuki in Europa. Seither hat er eine ganze Reihe von Nachfahren bekommen. Der jüngste heisst Vitara und hat wenig mit dem Klettermax von einst zu tun: Ein schlankes SUV, gerade richtig proportioniert für eine kleine Familie und nicht wie sein Urahn quasi mit dem Hackebeil entworfen. Sogar eine Zweifarblackierung mit schwarzem oder weissem Dach lässt sich ordern.

Hochwertiges Interieur.

Hochwertiges Interieur.
Hochwertiges Interieur.

Im Innenraum setzt sich der gute Eindruck fort: viel Hartplastik, aber so aufpoliert, dass es nicht gleich ins Auge fällt. Modern, hochwertig, gemütlich – so positiv hat noch kein Suzuki-Interieur überrascht. Sogar Ledersitze mit farbigen Nähten kann man haben. Natürlich kein Muss, aber sie lassen sich leichter reinigen als Stoffsitze, falls der Nachwuchs einmal den Saft ausleert. Das Platzangebot ist üppig, obwohl der Vitara bloss 4,17 Meter in der Länge misst. Maximal 1120 Liter passen hinter die Heckklappe – mehr als genug für den Kühlschrankkauf.

Talent fürs Gelände.

Talent fürs Gelände.
Talent fürs Gelände.

Neue Getriebeautomatik
Ein Turbodiesel und ein Benziner sind verfügbar, beide mit 120 PS und absolut genügend, da der Fünfplätzer leer nur 1320 Kilogramm wiegt. Ein Stopp-Start-System stellt den Motor am Rotlicht automatisch ab und spart so Sprit. Den Benziner gibt es auch mit Automatik – ein neu entwickeltes Wandlergetriebe statt des sonst bei Suzuki üblichen stufenlosen CVT-Getriebes, dessen Heulen nicht jedermanns Sache ist. Allradantrieb ist serienmässig – nicht wirklich nötig, um den Nachwuchs ins Fussballtraining zu chauffieren, aber die Schweizer Kundschaft ordert kaum einen SUV ohne. Im Gedenken an den tapferen LJ80 hat Suzuki dem Vitara einen Schnee-und-Matsch-Modus spendiert und erstmals eine Bergabfahrhilfe, die im Gefälle konstant das Tempo hält.

Kleiner Klassiker: Suzuki LJ 80.

Kleiner Klassiker: Suzuki LJ 80.
Kleiner Klassiker: Suzuki LJ 80.

Viel Platz und Komfort
Gegenüber der Konkurrenz macht der Vitara den meisten Boden in der Kosten-Nutzen-Rechnung gut: Sieben Airbags, Rückfahrkamera, Sitzheizung, Tempomat, Abstandswarner sowie Bergan- und -abfahrhilfe sind in den meisten Ausstattungsvarianten Serie. Mehr braucht kein Mensch. Nur die Klappsitze im Kofferraum – die gibt es nicht mehr.

Suzuki Vitara Compact +

Motor&Antrieb
Vierzylinder-Benziner,
1.6 Liter, 88 kW/120 PS,
6-Stufen-Automat,
Allradantrieb

Verbrauch&CO2
5,7 l/100 km, 131 g/km CO2,
Euro 6, Energieetikette D

Preis
ab 29'990 Franken

Platzangebot    *****
Komfort ****
Kosten/Nutzen    
*****

   
           
    

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Text:
Andreas Faust
Foto:
zVg
Veröffentlicht:
Montag 20.04.2015, 13:55 Uhr

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