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«Die Gefahr gehört dazu»

Text: B. Ullmann | Foto: C. Lanz | Fotos Fotoshow: P. Mosimann
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Salina ist noch nicht einmal fünf. Doch sie hat schon fast die ganze Welt bereist. Seit der Geburt ist sie mit ihrer Familie für den Klimaschutz unterwegs. Ist eine Weltreise zu viel für so ein kleines Kind?

Coopzeitung: Gehst du gerne Skilaufen, Salina?
Salina: Ja!
Dario: Wie eine Rakete rast die Salina hier die Abhänge hinunter. Die Kinder bewegen sich sehr gerne. Auch auf dem Boot klettern sie den ganzen Tag herum.

Und bist du da auch schon mal ins Wasser gefallen?
Nein. Ich nicht, der Andri, mein Bruder, auch nicht, aber der Papi!

3 Tage unterwegs mit den Schwörers

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Die Schwörers vor Bali (Indonesien).

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3 Tage unterwegs mit den Schwörers

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Die Schwörers vor Bali (Indonesien).

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3 Tage unterwegs mit den Schwörers

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Die Schwörers vor Bali (Indonesien).

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3 Tage unterwegs mit den Schwörers

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Tänzerinnen auf Bali. Die Tänzerinnen sind taubstumm.

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3 Tage unterwegs mit den Schwörers

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Tänzerinnen auf Bali. Die Tänzerinnen sind taubstumm.

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3 Tage unterwegs mit den Schwörers

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Salinas Kommentar: „Sie haben sehr schön getanzt, aber sie konnten sehr schlecht hören.“

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Schöne, schwarze Haare.

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Besuch einer balinesischen Kulturveranstaltung

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3 Tage unterwegs mit den Schwörers

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Andri (3 Jahre) und Noé (4 Monate) beim Mittagsschlaf auf dem Boot.

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Zu ihrem selbstdefinierten Auftrag gehört der regelmässige Besuch von Schulen.

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Gut gerüstest.

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Die Schwörers an Bord. Küche, Wohn- und Schlafraum – alles in einem.

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Netze als Vorratskammer.

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Bei starkem Seegang werden die Kinder gut angeschnallt. Für sie ist das ein Spiel, das sie „Helikopter“ nennen.

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Salina und Andri sind für ihr Alter motorisch topfit.

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Kommentar Salina: „Ich schaue die Sonne an.“

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Puzzle ist ein beliebtes Spiel für die Kinder an Bord.

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Vor dem Schlafengehen lesen alle zusammen ein Buch.

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Unter dem Link www.toptotop.org findet man viele weitere Informationen über diese aussergewöhnliche Expedition.

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Einen grossen Teil ihrer Wegstrecke legen die Schwörers mit dem Velo zurück.

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Besuch in einer Schule. Die balinesischen Kinder sind sehr interessiert.

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Besuch in einer Schule.

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20 t Müll haben die Schwörers mit den Einheimischen schon gesammelt. Das meiste davon am Strand. Der Müll wird meist anschliessend vergraben.

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Dario Schwörer an Tampen.

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Kapitän Dario Schwörer.

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Die Pachamama (=Mutter Erde).

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Die Pachamama (=Mutter Erde).

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Auf dem Markt. Salina hat hier ihr Plüschtier Ballerina verloren.

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Überall begegnen die Schwörers auch anderen Kindern.

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Und wer hat ihn gerettet?

Andri und ich haben der Mami gezeigt, wo Papi ist und sie ist zurückgesegelt. Dann haben wir ihm einen Rettungsring ins Wasser geschmissen und ihn gerettet.

Hattest du keine Angst?
Nein.Dario: Angst ist für uns ein sehr wichtiges Thema. Es wäre falsch zu sagen, dass ich nie Angst habe. Ich sage immer, Leute, die keine Angst haben, leben nicht mehr lang. Aber es ist keine panische Angst. In schwierigen Situationen arbeiten Sabine und ich umso konzent-rierter. Wir sind ein gut eingespieltes Team.

Welche Gefahr fürchtet ihr am meisten?

Dass jemand über Bord geht, sich verletzt oder krank wird, ist unsere grösste Befürchtung. Und wir tun unser Bestmögliches, alle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, damit das nicht passiert. An Bord haben wir eine Lifeline, damit werden bei starken Winden und hohem Seegang alle angebunden.

Wenn es stark windet und das Boot richtig schaukelt, wie geht es dir dann, Salina?
Das macht Spass.
Dario: Bei Unwettern kommen unsere Kinder in die Kajüte in einen Hängesitz. Für die Kinder ist das ein Spiel, das sie Helikopter nennen.

Ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch und eure Kinder in Gefahr bringt, bei einer solchen Expedition grösser als daheim?
Nein. Für Aussenstehende ist ein Sturm vielleicht sehr beeindruckend. Sie könnten sagen, das ist ja verrückt mit Kindern. Ein Sturm ist immer unangenehm, doch unsere Kinder haben sich seit Geburt daran gewöhnt, dass es ab und zu heftig schaukelt. Gefahren, die man selbst nicht kennt, schätzt man oft grösser ein.

Seid ihr sehr optimistisch?
Wir sind gläubige Christen und haben ein sehr starkes Gottvertrauen. Aber wir gehen nicht leichtsinnig mit brenzligen Situationen um. Wir tun unser Möglichstes und ausserdem gibt es da oben noch jemand, der zu uns schaut.

Was gebt ihr euren Kindern mit dieser Expedition, was andere Kinder nicht haben?
Uns. Wir können unseren Kindern ermöglichen, dass wir 24 Stunden am Tag bei ihnen sind. Das haben viele Kinder nicht, deren Eltern zum Beispiel beide auswärts arbeiten müssen. Wir haben viel Zeit zum gemeinsamen Spielen. Und die Kinder müssen an Bord aktiv mithelfen. Wir haben keinen Fernseher. Einfach gesprochen, ist Liebe das Wichtigste für Kinder. Die Gesundheit muss garantiert sein und sie brauchen ausreichend Schlaf.

Was ist mit einem regelmäs-sigen Tagesablauf?
Auf dem Boot haben wir einen festen Rhythmus. Vier Stunden bin ich am Steuer und vier Stunden Sabine. Wenns dunkel wird, gehen alle ins Bett. Für uns Erwachsene ist es bei einer Überquerung streng, weil wir dann auch nachts fahren. Wenn die Kinder aufwachen, wollen sie spielen und wir sind müde. Aber wir sind mehr vor Anker oder mit dem Fahrrad unterwegs, als dass wir Überquerungen machen. Wir waren bisher längstens 45 Tage unterwegs, ohne Land zu sehen.

Salina, was zeigst du deinen Freunden, wenn sie das erste Mal auf das Boot kommen?
Wie ich schwimmen und tauchen kann. Die Fenster darf man nicht öffnen, weil sie sonst kaputt gehen könnten. Dann käme Wasser ins Boot.

Du kannst aber auch sehr gut klettern, oder?
Ja, Andri auch.

Dario, was gebt ihr euren Kindern nicht, was andere Kinder haben?
Im Moment nichts. Unsere Kinder sind ja auch noch klein. Wenn sie mal 10 Jahre sind und beginnen, Freundschaften fürs Leben zu schliessen, möchten wir zurück sein und einen festen Wohnsitz haben.

Salina, wie heisst deine beste Freundin?
Kara. Sie ist sieben Jahre alt. Ihr Boot heisst Magnum und sie kommt aus San Francisco.

Kannst du Kara denn treffen und mit ihr spielen?
Ja.
Dario: Wir sind mit vielen Familien mit Kindern im regelmässigen Kontakt, die auch Weltumsegelungen machen. Und wir begegnen uns hier und dort wieder und legen ein Stück der Route gemeinsam zurück. Wenn wir in Küstennähe sind, haben wir auch Skypekontakt.

Salina, wie sprichst du mit Kara?
Englisch.

Would you like to go back to Pachamama? (Möchtest du zurück nach Pachamama?)
Yes! - When skiing is finished. (Ja, nach dem Skilaufen.)

Familie Schwörer

Beeindruckende Mission

Ein Statement gegen den Klimawandel: In sieben Jahren haben die Krankenschwester Sabine Ammann-Schwörer (33) und der Bergführer Dario Schwörer (41) 10 000 Seemeilen mit ihrem 15-Meter-Segelboot «Pachamama» (Muttererde) nur mit Wind-, Sonnen- und Muskelkraft zurückgelegt. Sie haben in 33 Ländern über 45 000 Kinder besucht. Gleichzeitig haben sie ihre Kinder Salina (fast 5), Andri (3) und Noé (4 Monate) bekommen. Das Buch «Die Schwörers» von Marc Zollinger ist das Dokument dieser Expedition.

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Einsendeschluss ist Montag, 1. Februar 2010, 16 Uhr. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Leser-Kommentare (8).

Sami Kämpf, 28. Januar 2010, 19:47 Uhr Schön von euch zu hören Hallo zämä mir händ üs Mol in Chile am Ufstieg Vulkan Villarica troffe. Hey wünsche euch wieter ganz ä gueti Zyt, sind gsegnet und ganz en Liebe Gruess Sami (de Sami wo gwüsst hät wo Jakobstal bi Wängi isch :-)
Kradolfer Vreni, 28. Januar 2010, 09:50 Uhr Sicherheit Liebe Schwörers, Habe gestaunt und mich gefreut, Euch in der Coop-Zeitung "anzutreffen". Wünsche Euch weiterhin alles Gute und Gottes Schutz auf Eurer Reise. Grüsse Euch mit meinem Jahreslos 2010 aus Sprüche 14,26: "Wer Gott ernst nimmt ist in Sicherheit und auch seine Kinder haben eine Zuflucht." Eure Vreni Kradolfer. Fredy (mein Mann) ist ein Cousin von Rosi Kradolfer. Wir wohnen seit 1.3.09 in Schleitheim, vorher im Geschäft in Obfelden.
Büchler Annemarie, 27. Januar 2010, 16:36 Uhr Pachamama Es ist nicht nur das Leben auf Pachamama, was Mutter Erde heisst, das beeindruckt, sondern auch die ganze Lebensphilosophie, die dahinter steckt!!
Cécile, 27. Januar 2010, 10:24 Uhr Weiter so Ich bin auch Seglerin, habe es aber noch nie auf das Meer geschafft. Nun lese ich einfach alles was zu haben ist darüber und verfolge dann die jeweiligen Berichte mit dem Atlas auf den Knien. So ist es beinahe wie wenn ich mitsegeln würde. Ich bewundere euren Mut, euren Alltag in der Schweiz für eine gewisse Zeit an den Nagel zu hängen. Diese Erfahrungen und Freundschaften, die ihr auf dieser Welt sammelt kann euch niemand mehr wegnehmen. Bestimmt haben eure Kinder später niemals ein Problem mit Menschen anderer Hautfarbe und Kulturen. Das ist sehr wertvoll. Ich wünsche euch weiterhin immer eine handvoll Wasser unterm Kiel und eine nicht allzu stürmische See.
Esther, 26. Januar 2010, 23:20 Uhr WOW! Menschen auf Reisen beeindrucken mich immer wieder. Die Bilder strahlen sehr viel Wärme und Glück aus. Eure Arbeit darf man aber trotzdem nicht unterschätzen. Ich wünsche euch nur das Beste auf eurem Weg!! Herzlich, Esther
Marianne, 26. Januar 2010, 14:02 Uhr Freiheit! wie Jacqueline bereits geschrieben hat, ich finde es ebenfalls sehr beeindruckend! Ihr gebt den Kindern so viel fürs Leben mit! Das sind grossartige Erlebnisse die Ihre Kinder immer mitbegleiten werden! Ich wünsche Ihnen weiterhin viele schöne Momente und werde bestimmt Ihr Buch kaufen!
Jacqueline, 26. Januar 2010, 13:48 Uhr Beeindruckend ! Ich finde Ihr seid eine Beeindruckende Familie. Ich wünsche Euch weiterhin, Liebe, Harmonie, Gesundheit und Frieden miteinander. Gottes Segen
Schwörer Sabine, 26. Januar 2010, 11:58 Uhr Die Gefahr gehört dazu Vielen Dank für den Bericht. Wir sind bereits schon 35 000sm gesegelt und nicht 10 000, wie erwähnt.Die Expedition kann mann auch verfolgen unter www.toptotop.org! Vielen Dank und herzliche Grüsse.Sabine

Leser-Kommentare (8)

Sami Kämpf, 28. Januar 2010, 19:47 Uhr Schön von euch zu hören Hallo zämä mir händ üs Mol in Chile am Ufstieg Vulkan Villarica troffe. Hey wünsche euch wieter ganz ä gueti Zyt, sind gsegnet und ganz en Liebe Gruess Sami (de Sami wo [...] mehr
Kradolfer Vreni, 28. Januar 2010, 09:50 Uhr Sicherheit Liebe Schwörers, Habe gestaunt und mich gefreut, Euch in der Coop-Zeitung "anzutreffen". Wünsche Euch weiterhin alles Gute und Gottes Schutz auf Eurer Reise. [...] mehr
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