Venedig
Ja, endlich komme ich wieder einmal dazu einen Eintrag zu schreiben. Ich weilte für einige Tage in Venedig und genoss das Dolce faniente. Es war herrlich so durch die Gässchen Venedigs zu schlendern, es gab so viel zu sehen. Auch die vielen kleine Brücken beeindruckten mich sehr. Ich glaube ich bin mein ganzes Leben lang noch nie soviel „Schiff" gefahren, wie in diesem Kurzurlaub. Natürlich durfte eine Gondelfahrt auf dem Canale Grande nicht fehlen.
Wir besuchten auch verschiedene Museen und dabei hat mich etwas fasziniert. Mein Mann und ich bewunderten x-verschiedene Bilder aus der Vergangenheit und uns fiel dabei auf, wie damals die Wohlhabenden Damen vielfach mit einem zufriedenen Ausdruck und ziemlich fülligem Leib gezeichnet wurden. Heute würde man das als übergewichtig bewerten, doch damals war das ein Wohlstandszeichen. Ich fände es manchmal auch in der heutigen Zeit schön, anstatt stets dem Schlankheitswahn nachzueifern das, das „füllige" wieder als respektvollen Wohlstand betrachtet werden könnte.
Das italienische Esssen schmeckte einfach himmlisch was auch bei mir zu Folge hat, das der Zeiger an der Waage sich etwas nach opsi...verschoben hat. Ja nu...ich werde nun auch einwenig vermehrt auf die eigene Ernährung achten müssen, wieder etwas mehr Ballaststoffe usw. denn die habe ich im schönen Venedig doch vermisst.
Selber machen oder kaufen????
Gestern abend sah ich einen interessanten Beitrag im Galileo zum Thema Vergleich: Gnocchi gekauft oder selbstgemacht. Auch ich muss gestehen ich habe die Gnocci bis jetzt immer als Fertigprodukt gekauft.
Aber als ich sah wie easy die Fernsehköchin die Gnocchi selber hergestellt hat dachte ich: Wow keinn Problem das kann ich auch. Also habe ich für heute kurzerhand meinen Menüplan umgestellt und mich ans Gnocchi - Werk gemacht. Zuerst Kartoffeln gekocht, geschält, durch das Passevite gedrückt, etwas Mehl und ein Ei dazu und fertig war der Teig. Anschliessend noch die Röllchen formen, dabei habe ich noch die ersten zehn über die Gabel gedreht und ab ins kochende Salzwasser. Nebenbei brutzelte ich noch eine feine Tomatensauce, die ich über die fertigen Gnocchi verteilte. So, nur noch einige Minuten ab in den Ofen zum überbacken und fertig war das Gericht. Ja, war auch höchste Zeit...denn die Kinder sassen schon mit hungrigen Mäulern am Tisch.
Na ja, so schön wie im Fernsehen sahen sie nicht gerade aus-) Dazu gabs ein gemischter Salat. Alles in allem ein ausgewogenes, fettarmes Menü.
Fazit: Die selbstgemachten Gnocchi schmeckten mega fein ....aber es braucht seine Zeit .. und die habe ich leider nicht immer...da bin ich froh kann ich auch auf gekaufte Gnocchi zurückgreifen!
Praktische Tipps für Stressesser
Auf der Homepage von Le Menu habe ich ein paar wirklich gute Tipps für Stressesser gelesen, die auch praktisch umsetzbar sind:-)
Sandwich:
- Bevorzugen Sie dunkles Brot oder Vollkornbrot.
- Ziehen Sie mageres Fleisch oder Käse fetten Wurstsorten oder Thonfüllungen vor.
- Ergänzen Sie Ihr Sandwich zusätzlich mit einheimischem Saisonobst oder einem Gemüse- oder Blattsalat mit italienischer Sauce.
(Personal-)Restaurant:
- Beim Buffetservice kann die Menge Gemüse, Fleisch und Beilage selbst bestimmt werden.
- Achten Sie darauf, dass die Gemüse- und Salatportion gross ausfällt.
- Süsse Desserts werden am besten durch Obst ersetzt.
Mitgebrachtes:
- Ergänzen Sie zuhause vorbereitete Mahlzeiten oder Tiefkühlprodukte mit frischen Gemüsesalaten und Saisonobst.
- Auch hier darf die Gemüseportion reichlich ausfallen.
- Ergänzen Sie Ihr Büromenü mit genügend Wasser und Saisonobst.
Abendessen:
- Wer tagsüber wenig gegessen hat, den plagt abends oft Heisshunger. Das "Znacht" muss aber nicht aufwendig sein. Essen Sie möglichst leicht und gut verdauliche Gerichte.
- Vermeiden Sie zu salzhaltiges Essen.
- Geniessen Sie ein Glas Wein zum Essen, dann nehmen Sie immer die doppelte Menge Wasser hinzu.
- Nehmen Sie sich Zeit. Zelebrieren Sie den Moment der Ruhe.
Entspannt in die nächsten Runden
- Tanken Sie nach dem Mittagessen Sauerstoff an der frischen Luft.
- Kontrollieren Sie immer wieder Ihre Haltung.
- Machen Sie alle 90-120 Minuten eine kurze Pause.
- Lächeln Sie! Ziehen Sie Ihre Mundwinkel nach oben und halten sie so. So signalisieren Sie Ihrem Gehirn gute Laune.
- Auch das Kneten der Ohrmuscheln aktiviert mögliche Reflexzonen und wirkt erfrischend.
- Lassen Sie mal locker! Kreisen Sie mit Ihren Schultern bei aufrechter Haltung, bis Sie sich locker fühlen.
- Atmen Sie von Zeit zu Zeit richtig durch.
Hüttenkäse
Allgemein gelten Milchprodukte als gesund. Trotzdem enthalten einige viel Fett. Sie sind deshalb mit Vorsicht und mit Massen zu geniessen. Wer meint Mozzarella sei ein fettarmer Käse der irrt sich gewaltig, den er schlägt mit 20 - 30% Fett zu Buche und Mozzarella light empfehle ich nicht so gerne..da er nicht besonderst schmeckt und auch nicht so verschmilzt wie der echte Mozzarella.
Nur etwa einen Zehntel dieser Fettmenge enthält hingegen der Hüttenkäse. Hüttenkäse liefert wertvolles Eiweiss und lässt sich auf vielfältige Art und Weise geniessen. Mein Lieblingsrezept ist Hüttenkäsepizza, jawohl sie haben richtig gelesen. Denn Hüttenkäse im Backofen so schön verschmolzen ist ein wahrer Genuss, einfach mal ausprobieren. Das Rezept dazu finden Sie unter swissmilk.ch

Salatsauce
Des öftern werde ich nach einem leichten Salatsaucen Rezept angefragt. Es stimmt schon, was nützt es wenn ich mir zum Abendessen einen bunten Salat zusammenstelle mit viel Gemüse und Kräuter, eben so „richtig gesund" und dann eine Kalorienhaltige Salatsauce dazu verwende:-(
Hier ein Rezept das sich auch gut für den Vorrat eignet.
Leichtes Dressing mit Quark
Vor- und zubereiten: ca. 10 Min. Ergibt ca. 5 dl
1 dl Weissweinessig
1 dl fettfreie Bouillon, kalt
½ dl Sonnenblumen- oder Rapsöl
250 g Magerquark
2 Esslöffel Senf
1 Teelöffel Zucker
½ Esslöffel getrockneter Dill alles in einem Messbecher gut verrühren nach Bedarf Salz, Pfeffer würzen, in einer Flasche gut verschlossen kühl stellen
1 dl (= 6 Esslöffel): 10 g Fett, 7 g Eiweiss, 4 g Kohlenhydrate, 585 kJ (138 kcal)
Haltbarkeit: im Kühlschrank ca. 2 Wochen.
Hinweis: Frische Kräuter, Knoblauch und Zwiebeln erst kurz vor dem Servieren unter den Salat mischen.
Ja, und da habe ich bei Betty Bossy noch einen genialen Tipp gelesen.
Besonders sämig wird die Salatsauce mit einem Milchschäumer. Durch die hohe Drehzahl des kleinen Schwingbesens emulgieren Senf, Essig und Öl so gut, dass eine erstaunlich cremige Masse entsteht. Mit diesem Trick kann man bis zur Hälfte des Öls durch Wasser oder fettfreie Gemüsebouillon ersetzen und bekommt immer noch eine schön sämige, aber leichtere Sauce.








