Stägeli uuf, Stägeli ab juchhee
Jetzt habe ich bei dem "Wenn-dann-Programm noch was Schönes entdeckt. Nur so 10 oder 15x die Treppe rauf und runter laufen ist ja doch ein bisschen langweilig. Nun gehe ich rückwärts rauf, vorwärts runter und umgekehrt oder rauf 2 Stufen auf einmal, wäre runter auch schön, aber das schaffe ich nicht. Dann zur Abwechslung mit Überkreuz-Schritten, d.h. mit dem linken Bein in die rechte Ecke, mit dem rechten Bein in die linke. Das ist nicht nur viel kurzweiliger, sondern trainiert auch noch die Koordination, bringt so also direkt was für die grauen Zellen.
Guten Start in die neue Woche, mit viel
Lebensfreude
Die besseren Vorsätze
Die Mittelland-Zeitung hat Ende Dezember einen sehr interessanten Artikel zum Thema publiziert, der mir gerade wieder in die Hände gefallen ist. Psychologen haben erforscht, warum der eine gute Vorsatz verpufft und der nächste mühelos gelingt.
Peter Gollwitzer von der Uni Konstanz und Veronika Brandstätter von der Uni Zürich haben herausgefunden, dass ein konkreter Plan für verschiedene Situationen und deren Tücken besonders wichtig ist. Um ein Ziel - in unserem Fall die Ernährungsumstellung - erfolgreich zu erreichen, sollte man sogenannte Wenn-dann-Pläne kreieren. Also "Wenn ich Heisshunger auf Süsses bekomme, dann mach ich mir einen Molke-Drink." oder "Wenn ich mein Walking-Programm nicht absolvieren kann, dann laufe ich mindestens 10x die Treppe rauf und runter."
Eine zweite Strategie ist das mentale Kontrastieren. Diese Sätze beginnen mit "Immer, wenn ich..." z.B. "Immer wenn ich müde bin (Müdigkeit verführt tendenziell zum Essen), mache ich bewusste Muskel-Anspannungs- und Entspannungs-Übungen oder - wenn die Zeit reicht - einen Kurzschlaf von 20 Minuten."
Die besten Erfolge werden anscheinend erzielt, wenn man beide Strategien miteinander verbindet. Bei längerer Anwendung des Verfahrens werden die kkonkreten Pläne anscheinend so automatisiert, dass sie sich als neues Verhalten etablieren.
Ich bin froh, dass ich diesen Artikel wieder gefunden habe, denn im Vergleich zum letzten Jahr, als ich bis Ende Januar bereits 5 kg verloren hatte, ist mein bisheriger Erfolg mit 1 kg sehr bescheiden. Also mach ich mich jetzt ans Pläne schmieden.
Freudig selbst bestimmen
Seit Mitte letzten Jahres habe ich die neuen Ernährungsgewohnheiten etwas liederlich behandelt. Das ist in dieser Woche wieder ganz anders geworden. Wie schön, auf so leckere und gesunde Rezepte zurückgreifen zu können, die das Abnehmen wirklich leicht machen, weil sich gleichzeitig wieder dieses Wohlgefühl einstellt, das nun mal damit verbunden ist, wenn man sich für die richtigen Nährstoffe entscheidet.
Bei diesem Essprogramm komme ich mir so selbst bestimmt vor, d.h. ich lasse mich nicht so leicht von meinem iSh (inneren Schweinehund) zu irgendwelchen Nährstoffräubern verleiten, sondern überlege mir, wenn die Gelüste über mich kommen, was ich ihnen Gutes tun kann. Von Molke mit Schoko-Geschmack über Dinkelpops bis zu mit wenig Zucker gerösteten Mandelstiften, habe ich Snacks gefunden, die das Kalorienkonto nicht zu arg belasten und erst noch echte Nährwerte haben. Das hilft mir sehr wieder zu den guten Gewohnheiten zurück zu kehren. Und mit so motivierten Mitstreiterinnen geht's natürlich noch leichter.
Bis bald Eure Lebensfreude
Mit frischem Mut zum Neustart
Es guet's Neu's alli mitenander! Jetzt ist es also wieder so weit. Letztes Jahr um diese Zeit habe ich meine erfolgreiche Phase mit dem Coop-Coach gestartet und bis Ende Mai 22 kg abegenommen. Dann kam ein Stillstand und ab Juli ging's ganz langsam wieder aufwärts mit dem Gewicht, weil ich wieder häufiger in alte Essgewohnheiten zurückgefallen bin. So muss ich heute 4 kg Mehrgewicht beklagen, denen ich nun mit frischem Mut und dem letztjährigen Erfolgserlebnis vor Augen wieder im wahrsten Sinne des Worte "zu Leibe rücken" werde.
Dabei habe ich das Glück, trotz Gewichtszunahme meine liebe Gewohnheit der morgendlichen Gymnastik nicht aufgegeben zu haben. Sie sorgt für mein Wohlbefinden und meine Beweglichkeit. Das habe ich besonders in den Tagen des Guetzli-Backens vor Weihnachten feststellen können. Dank meiner guten Kondition ging mir das so locker von der Hand wie seit Jahren nicht mehr. Da schmeckten die Guetzli nochmal so gut! Jetzt gibt's solche Schlemmereien natürlich nur noch sonntags, aber dann mit grösster Freude.
Also, liebe Mit-Coacher, ich freue mich auf die wechselseitige Unterstützung, mit der wir unser Ziel erreichen werden. Guten Start wünscht Euch Eure Lebensfreude
Anker
Hallo zusammen,
zu den wechselnden Phasen von gut oder weniger gut mit dem gesunden Ess-Programm umgehen können ist mir jetzt noch ein Anker eingefallen, den ich mir für künftig auftauchende Krisenmomente merken werde.
Bis zu meinem 30. Lebensjahr habe ich gerne und viel geraucht und dann aufgehört. In einer argen Lebenskrise bin ich 8 Jahre später nochmal für einige Jahre rückfällig geworden und habe es dann wieder und endgültig geschafft, mit dem Rauchen aufzuhören.
Diese sehr ähnliche Phase des erfolgreichen Aufgebens von lieb gewordenen Gewohnheiten werde ich mir also künftig in Erinnerung rufen mit dem Satz: Damals habe ich es erfolgreich geschafft, dann werde ich es jetzt auch schaffen!
Bei anderen Sachen habe mir solche Sätze schon sehr geholfen. Ich bin zuversichtlich, dass der auch bei der Veränderung der Essgewohnheiten hilft.
Schönen Abend allerseits Lebensfreude








