Spieletrends: Strategie und Action

Zwei Spieleklassiker gibt es jetzt in einer neuen Version: Simcity und Tomb Raider. Beide versuchen, den Spieler auf der emotionalen Ebene abzuholen und ihn in eine andere Realität zu entführen.

Das neue Simcity bietet dem Spieler einen detaillierteren Einblick in «seine Stadt» und die Befindlichkeit einzelner Bürger (Sims). Das soll das Verantwortungsbewusstsein der Spieler für das Schicksal der Sims fördern. Die Spieler errichten Gebäude und Strassen, die im Nachhinein erweiterbar sind, sodass man zu Beginn nicht gleich die teuerste Infrastruktur wählen muss, um den Aufbau einer neuen Stadt zu starten.

Neu ist auch: Man spielt nicht mehr in einer isolierten Stadt, sondern ist Teil einer Region. Man kann selbst Nachbarstädte errichten oder andere Spieler die Flächen neben der eigenen Stadt belegen lassen. Die Städte einer Region beeinflussen sich gegenseitig. Man kann auch Synergien schaffen, etwa, indem die Energieproduktion eines Werkes einer angrenzenden Stadt eine andere mitversorgt oder indem die Feuerwehr auch Feuer in Nachbarstädten löscht. Denn gar keine Feuerwehr ist nicht gut: Brennt ein Gebäude, greift das Feuer rasch auf die angrenzenden Häuser über, bis zum Schluss die ganze Stadt brennt. Allerdings kann man auch absichtlich zerstörerisch auf die eigene Stadt wirken: Tornados, Meteoriteneinschläge und andere Katastrophen sind möglich.

Die Zusammenhänge sind komplex. Weigert man sich beispielsweise, einen Polizeiposten zu errichten, nimmt die Kriminalität überhand. Und Viertel mit hoher Kriminalitätsrate sind für die Sims nicht attraktiv, sie verlassen ihre Häuser und diese stürzen früher oder später ein. Das neue Simcity gibt es unter anderem bei Fust für Fr. 69.90 für Windows PC. Die Version für Mac erscheint später.

Das neue Tomb-Raider-Spiel dreht sich um die Anfänge der Hauptfigur Lara Croft. Damals war sie noch keine ausgebildete Archäologin und abgebrühte Killermaschine. Deshalb ist die neue Lara Croft auch etwas jünger als in den bisherigen Spielen. Ihre Figur hat in diesem Spiel natürlichere Proportionen – sie ist menschlicher geworden. Die neuste Version von Tomb Raider ist ab 18 Jahren freigegeben.

Lara Croft zeigt neuerdings viel Gefühl in ihren Abenteuern, sie schreit und weint. Und da Lara Croft sehr viel Schreckliches erlebt (Geiselnahme, Mord, Folter und Gefangenschaft), kommen Gefühlsausbrüche nicht eben selten vor. Das kann für den Spieler mit der Zeit anstrengend werden. Das neue Spiel bietet viel Spannung und kommt ziemlich düster daher. Erwachsene Horrorfilm-Liebhaber kommen bei diesem Spiel auf ihre Kosten. Es eignet sich eher für Zocker, die schon Übung mit der Navigation einer Spielfigur haben, ansonsten kommt man nicht weit.

Die ersten Szenen sind reiner Überlebenskampf von Lara Croft. In einigen Spielsituationen ist Lara Teil eines Teams. Meist ist sie jedoch auf sich gestellt. Oft fehlen auch aberwitzige Situationen nicht, etwa, wenn sie sich mit Pfeil, Bogen und Dolch gegen mehrere Männer mit Maschinengewehren und abgerichteten Wolfshunden verteidigen muss. Das Spiel gibt es bei Interdiscount für Windows PC für Fr. 59.90, Xbox 360 für Fr. 69.90 und Playstation 3 für Fr. 69.90.

Wii mini ist eine kompakte Spielkonsole für kleines Geld. Sie ist kompatibel mit sämtlichem Hardware-Zubehör von Wii (Fernbedienung etc.), hat allerdings keine Internetfunktion. Dafür ist sie leichter und kleiner als die klassische Wii-Konsole. Alle Spiele für Wii lassen sich auch mit der Wii mini spielen. Von den Dimensionen her ist die Konsole gerade gross genug, um eine Spiele-Disc zu fassen – also nicht grösser als ein externes, kompaktes CD-Laufwerk. Im Lieferumfang dabei sind die schwarz-rote Wii-mini-Konsole, eine rote Wii Remote Plus, ein Nunchuk mit Kabel, Sensorleiste, Netzteil und Verbindungskabel. Spiele sind keine enthalten.

Die Wii mini ist ab 15. März bei Fust für 129 Franken erhältlich.

www.fust.ch

Spielzeug! – Kids Draw Paint

Die App «Spielzeug! – Kids Draw Paint» von Equi Comp Solutions ist ein Zeichnungsprogramm mit Spassfaktor. Man kann damit nicht nur Linien zeichnen, sondern diese auch mehrfach spiegeln und sie leuchten oder die Farbe wechseln lassen. Um die verschiedenen Optionen festzulegen, gibt es vier Buttons, die man antippt, bis die gewünschte Einstellung erscheint. Dann malt man mit dem Finger auf der schwarzen Fläche.

Mit zwei weiteren Buttons kann man entweder einen Arbeitsschritt zurück (undo) oder alles löschen (clear). Das fertige Werk lässt sich in der Bildergalerie speichern.

«Spielzeug! – Kids Draw Paint» gibt es gratis bei Google Play.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
ZVG
Veröffentlicht:
Donnerstag 14.03.2013, 17:03 Uhr

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