Gartenblog mit Sabine Reber

Sabine Reber
schreibt am 05.07.2015


Auswachsen und ernten

Ja manchmal ist Nichtstun eben doch das beste. So klopfe ich mir nun gerade etwas auf die Schulter, dass ich meine Aprikosenbäume nicht gespritzt habe. Diesen Frühling sah es gar nicht gut aus, sie hatten Monilia gekriegt. Weil ich sonst grad viel um die Ohren hatte, habe ich es schlicht verschwitzt, dagegen etwas zu unternehmen. Umso überraschter war ich dann, als ich nach Wochen wieder in den wilden Garten zurückkam und sah, dass sie die Krankheit von selber komplett ausgewachsen hatten. Ja, einige Aestchen waren verdorrt, aber die Bäume hatten dermassen viele neue Aeste gebildet, dass das gar nicht mehr auffiel. Und nun tragen sie reife Früchte, dass es die reinste Freude ist!


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Sabine Reber
schreibt am 30.06.2015


Hitzetrick

Die nächsten Tage wird es sehr heiss werden, und die Pflanzen brauchen dann natürlich enorm viel Wasser. Es gibt aber einen kleinen Trick, damit ihr ein bisschen weniger giessen müsst. Ich habe gestern Abend bei uns auf dem Balkon etwa die Hälfte von allem Laub herausgeschnitten. Insbesondere bei den Tomaten, aber auch bei Zucchini und natürlich bei der Rebe macht das Sinn. Sie verdunsten sonst über das Laub viel zu viel Wasser. Und die Weinbauern machen das bei den Reben ja auch. Zu viel Laub ist gar nicht nötig, denn schliesslich gilt es, möglichst viel Kraft in die Früchte zu lenken. Falls ihr in die Ferien fährt und nur unregelmässig jemand giessen kommt, könnt ihr auch bei Rosen und Stauden kräftig zurückschneiden, sie überstehen allfällige Trockenperioden dann viel besser. Auf dem Bild seht ihr die Baumtomate bei uns auf dem Balkon, die ein extremer Schluckspecht ist. Da habe ich gleich von unten her gut die Hälfte aller Blätter weggeschnitten. Und jetzt sehen wir auch wieder raus.


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Sabine Reber
schreibt am 22.06.2015


Gartenfestival Schloss Ippenburg

Selten genug komme ich vor lauter selber Gärtnern dazu, etwas weiter über den Gartenzaun zu schauen und zu verreisen. Am letzten Wochenende hatte ich die Gelegenheit, in Norddeutschland am grossen Gartenfestival auf Schloss Ippenburg teilzunehmen. Und weil es dort so schön war, und ich dort so viele inspirierende Sachen gesehen habe, möchte ich euch für einmal ein paar Bilder von ennet dem grossen Gartenzaun zeigen. 


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Sabine Reber
schreibt am 14.06.2015


Balkonzucchini

Tatsächlich werden sie auf dem Balkon grösser! Ich habe im Mai ein paar gelbe Zucchinisetzlinge in Körbe gepflanzt, und zwar hab ich Bio-Gemüse-Erde genommen und noch eine Handvoll Hornspäne druntergemischt. Sie brauchen einfach jeden Tag ordentlich Wasser. Dann wachsen sie so, auf einem sonnigen Balkon an geschützter Lage, enorm schnell! Die Setzlinge aus der gleichen Serie, die ich draussen im Gärtchen gepflanzt habe, sind noch nicht halb so gross, und fangen jetzt erst an zu blühen. Also, für alle unter euch, die "nur" einen Balkon haben, grämt euch nicht, denn vieles wächst hier schneller und sogar besser. Schnecken gibt's ja auch nicht auf dem Balkon. Und wenn ihr noch keine Zucchini habt, schaut gleich nächste Woche im Bau+Hobby, mit etwas Glück findet ihr noch die letzten Setzlinge.... es sollten auch noch ein paar Tomaten, Peperoni und sonstige Gemüsepflänzchen im Angebot sein. Man kann ganz gut im Juni noch etwas Gemüse pflanzen, der Sommer kommt ja erst und die Saison ist noch lang. Gutes Gedeihen und viel Spass mit eurem eigenen Balkongemüse!


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Sabine Reber
schreibt am 29.05.2015


Eschscholzia

Der Name ist zugegebenermassen ein Zungenbrecher. Umso einfacher ist der kalifornische Mohn (Eschscholzia californica) aus Samen zu ziehen. Wenn ihr zwischen dem Gemüse oder auch entlang von Wegen oder auf einem Stück Kies noch etwas Platz habt, dann nehmt doch eine Samentüte von diesem hübschen einjährigen Sommerblüher, und streut die Samen einfach dazwischen. Sie gehen rasch auf und blühen dann schon bald. Im Volksmund werden sie auch Schlafmützchen genannt, denn die Blüten öffnen sich nur, wenn die Sonne scheint. Am Abend oder bei schlechtem Wetter hingegen rollen sie sich zusammen, und sehen dann eben auch wie lustige kleine Schlafmützchen.


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