Heimkino: Satter Klang

Flachbildfernseher haben oftmals einen ebenso flachen Sound. Abhilfe schafft ein Heimkino oder eine Soundbar – vor allem mit den richtigen Toneinstellungen.

Fernseher werden immer günstiger. Für bereits deutlich unter 1000 Franken bekommt man Flachmänner mit Diagonalen über 40 Zoll. Doch zu Hause kommt die grosse Enttäuschung: Während das Bild gestochen scharf ist, klingt der Sound meist flach und blechern. Das hat seinen Grund: Lautsprecher benötigen Volumen, in den heutigen superschmalen TV-Gehäusen ist der Platz dafür nicht vorhanden.

Ein Heimkino kann hier Abhilfe schaffen. Am einfachsten geht das mit einem Set, das aus einem Receiver, Lautsprechern und oft sogar einem Bluray-Player besteht. Am verbreitetsten sind derzeit 5.1-, 6.1- und 7.1-Kanal-Modelle. Das heisst: Bei Ersterem stehen vor und hinter dem Fernsehzuschauer je ein Boxenpaar, vorne in der Mitte beim TV-Gerät ein Center-Lautsprecher und ein zusätzlicher Subwoofer, der für den kräftigen Bass zuständig ist. Bei der 6.1- und 7.1-Version kommen ein beziehungsweise zwei zusätzliche Rücklautsprecher hinzu. Wichtig ist die Grösse der Lautsprecher, denn auch bei den Boxen gilt: Mehr Volumen produziert besseren Sound. Mini-Satelliten können keinen satten Klang produzieren, denn auch die modernste Technik kann physikalische Gesetze nicht ausser Kraft setzen.

Die Einstellung des richtigen Tonformates indes ist für viele eine Knacknuss. Viele ähnlich klingende Optionen lassen auch manch technisch versierten Nutzer ratlos werden. Das veraltete Dolby Pro Logic II bietet lediglich Stereo-Surround-Kanäle. Auch Dolby Digital ist bereits 20 Jahre alt und unterstützt maximal sechs Kanäle (5.1).

DTS gibt es als Alternative zu Dolby Digital in verschiedenen Versionen. DTS 96/24  wurde entwickelt, um die Heimkinosysteme auch für Musik-DVDs fit zu machen. Unterstützung gibt es für maximal fünf Kanäle. Während DTS Surround auf 5.1-Systeme zugeschnitten ist, unterstützt DTS ES Matrix bereits 6.1-Kanal-Anlagen.
DTS HD Master Audio und Dolby True HD hingegen wurden speziell für digitale Inhalte wie HDTV und Bluray entwickelt und sind daher die beste Wahl. Diese Formate arbeiten ohne Verlust, das komprimierte Signal entspricht jeweils dem Original und bietet somit die beste Qualität. Der Raumklang ist feiner verteilt und damit authentischer. Zudem wird der Dynamikumfang erweitert, was das Verhältnis von lauten zu leisen Tönen verbessert. Der Klang erscheint in allen Frequenzbereichen präziser. Die Vorteile der HD-Tonformate sind damit sogar für wenig geschulte Ohren klar erkennbar.

Kabelsalat? Weniger ist mehr!

Noch unkomplizierter als Heimkinos sind Soundbars. Die Klangbalken werden mit oder ohne Subwoofer einfach an den Fernseher und gegebenenfalls an andere Quellen angeschlossen, vor oder hinter dem TV-Gerät aufgestellt und schon sind sie betriebsbereit.

Solche Geräte, die mittlerweile von allen grossen Herstellern wie Samsung, Philips oder Toshiba angeboten werden, bieten sehr viel Komfort und verursachen kaum Kabelsalat. Abstriche muss man allerdings beim Raumklang machen, der naturgemäss nur simuliert werden kann. Soundbars sind auch als Heimkino-Set inklusive Bluray-Player auf dem Markt. Das Samsung-System HT-E8200, erhältlich bei Interdiscount, Fust und Microspot.ch, besitzt für sattere Bässe zudem einen Subwoofer. Es bietet insgesamt 400 Watt Ausgangsleistung, 2 × 133 Watt aus dem Zweikanallautsprecher und 134 Watt aus dem Basswürfel.

Lautsprecher an anschliessen (Tutorial auf Englisch):

«Eisenbahn-Simulator 2013»

Wer sich im Berufsverkehr öfter über verspätete Züge ärgert, kann mithilfe des Eisenbahn-Simulators 2013 sein eigenes Schienennetz am Notebook oder PC bauen. Komplette Eisenbahnwelten mit originalgetreuen Zügen, 3-D-Landschaften und Gebäuden werden per Mausklick geplant und umgesetzt, zusätzlicher Strassen- und Luftverkehr schafft ein authentisches Szenario. Ist das gesamte Netz fertig, kann man in den Führerstand steigen und einen Zug selbst steuern oder eine Lieblingsperspektive auswählen. Für noch mehr Realismus soll das dynamische Wettermodell sorgen, das die Spieler durch sonnige Täler oder über schneebedeckte Berge fahren lässt. Das Game ist ab dem 20. März für Fr. 29.95, unter anderem in den Interdiscount-XXL-Filialen in der Deutschschweiz, erhältlich.

www.interdiscount.ch

TV offline

«dailyme» bringt TV-Sendungen aufs Smartphone, ohne das Datenbudget zu sprengen. Es lädt nämlich ausgewählte Inhalte von zwölf Sendern, unter anderem ARD, ZDF, Pro 7, Sat 1 oder BBC, aus dem WLAN-Netzwerk herunter. Der Einstieg gelingt einfach: Befindet sich der Nutzer in Reichweite eines WLAN, so startet das Programm mit einem Tutorial und lädt schon mal neun Sendungen herunter (kann auf Wunsch abgebrochen werden). Wer ein genügend grosses Datenabo abgeschlossen hat, kann in den Einstellungen auch den Download via UMTS aktivieren. Ausgewählt werden die Sendungen wahlweise über Sender, Genre oder Suchleiste. Einziger Wermutstropfen: Das Schweizer Fernsehen ist leider (noch) nicht vertreten. Die App ist gratis für Android, iOS und Windows Phone erhältlich.

«dailyme» gibt es gratis im Apple App Store, bei Google Play und im Windows Store.

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Alamy, zVg
Veröffentlicht:
Freitag 22.03.2013, 10:00 Uhr

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