Olga Tucek (vorne) und Nicole Knuth (hier in Olten bei der «Alten Brücke») bringen den Alltag in seiner Absurdität und Komik auf die Bühne – mit Stimmgewalt und Akkordeon.

Wir sind gar nicht böse

Die Kabarettistinnen Nicole Knuth und Olga Tucek über Lachen und Humor, Tabus und Frauen in der Kabarett-Szene. Am 22. Mai nehmen sie an den Oltner Kabarett-Tagen die Auszeichnung Cornichon entgegen.

Coopzeitung: Wann haben Sie zuletzt richtig herzhaft gelacht?
Nicole Knuth. Ehrlich gesagt, kann ich mich grade nicht erinnern. Aber ich lache generell ziemlich häufig in ganz verschiedenen Situationen.
Olga Tucek. Gestern Abend, extrem. Da gab es eine lustige Situation am Telefon. Da hatte ich einen richtigen Lachanfall.

Sind Sie denn beide auch in einem Umfeld aufgewachsen, in dem viel gelacht wurde?
NK. Ich komme aus einer Schauspielerfamilie. Wir haben viel mit Humor genommen und mussten das auch. Auch aus der Not eine Tugend zu machen, war wichtig. Galgenhumor ist sowieso etwas, das mir sehr entspricht – auch als Wien-orientierter Mensch mit Wiener Blut in mir.
OT. Auch die Tschechen (Olga Tucek hat tschechische Wurzeln, Anm.d.Red.) haben schwarzen Humor. Gerade auch über den Tod macht man sich lustig. Im Vordergrund steht sicher eher die Situationskomik als verbaler Humor. In unserem Schaffen vermischen sich die beiden aber mehr und werden zu einem Ganzen.

Entstehen so auch Ihre Bühnenprogramme?
NK. Auf jeden Fall. Mir gefällt vor allem die Absurdität des Alltags. Situationskomik. Etwa als von Gutenberg als deutscher Aussenminister nach Afghanistan reiste und Johannes B. Kerner dort eine Show mit ihm gemacht hat. In einem Krisengebiet.
OT. Unkontrollierte Lachanfälle habe ich auch bei Werbeaktionen, wo sich irgendwelche Leute als Guezli verkleiden.

Schreiben Sie alles oder improvisieren Sie auch auf der Bühne?
OT. Viel ist geschrieben, der Rahmen ist dadurch gegeben. Aber es gibt schon Momente, in denen es auch kleine Spielräume gibt für etwas «Freestyle».
NK. Das Gerüst ist da. Nach einigen Vorstellungen hat man sich darin eingelebt und kann anfangen darauf zu tanzen. Dann wird man freier und kann durchaus auch mal improvisieren.  

Ändern Sie auch mal was nach einer Premiere, wenn Sie merken, dass etwas überhaupt nicht ankommt?
NK. Es geht gar nicht so sehr darum, anzukommen. Wir spielen ja nicht unbedingt auf Pointen. Aber wenn wir merken, dass es irgendwo hakt, ändern wir schon etwas.
OT. Wir sind generell nicht so pointenabhängig. Aber es ist so, dass man merkt, wenn es irgendwo Längen drin hat oder noch Erklärungsbedarf da ist. Vielleicht ist es auch mal zu viel Info. Wir schreiben extrem dicht, da muss man dann später nochmals durchkämmen. Also eher im dramaturgischen Sinn.

Machen Sie nie im Vorfeld Videoaufzeichnungen, wenn der Schreibprozess abgeschlossen ist?
Beide. Nein, ja nicht! Das wäre sehr schlimm. Um Himmels willen! Da würden wir wohl nicht mehr auf die Bühne.
NK. Ich kenne Leute, die das machen, aber ich könnte das wirklich nicht. Es muss vom Gefühl her stimmen. Ich sehe mich bestimmt anders, als ich wirklich bin, und dieses Recht nehme ich mir auch heraus. Und wenn ich mich sehe, dann beschneide und zensuriere ich mich. Ich muss so sein, wie ich bin. Auch wenn ich vielleicht meine, dass ich anders bin... Das gehört dazu. Das ist ok.

Worüber können Sie nicht lachen? Gibt es Tabus?
OT. Ich finde, es ist extrem abhängig davon, wie man es macht und warum man es macht. Ich selber habe keine Tabus. Aber Tabus zu brechen, nur um zu provozieren, nervt mich. Ohne Unterbau finde ich es sinnlos. Das sind tabubrechende Momente, in denen es nur doof oder geschmacklos ist. Und das finde ich doof. Wir hatten aber schon Momente, in denen wir beispielsweise die sieben Bundesräte auf der Bühne hatten und Hans-Rudolf Merz seinen Herzinfarkt hatte. Ihn haben wir dann für den Moment aus dem Programm genommen. Das sind Momente, da braucht es Feingefühl.
NK. Es ist auch eine Frage der Haltung. Künstlerisch finde ich, dass es keine Tabus gibt. Da darf man grundsätzlich alles. Im Kabarettistischen möchte ich aber nicht zu persönlich werden. Persönliche Schwächen von jemandem auszuschlachten, ist für mich ein Tabu. Wir werden zwar persönlich, wenn wir etwa ein Priesterlied im Programm haben, aber wir benennen nicht einen konkreten Priester.
OT. Ich glaube, man kann relativ viel machen, wenn man es gescheit umsetzt. Und wir machen auch immer wieder die Erfahrung, dass man gar nicht so viel überspitzen muss.

Werden gewisse Szenen genau dadurch zu Satire, weil man sie spielt?
OT. Ja, voilà, genau! Das ist auch der Anspruch. Es gibt Dinge, die uns wahnsinnig aufregen und dann muss man es auch auf die Bühne bringen. Das Ganze geht schon auch über das persönliche Engagement.
NK. Das ist ja auch der Grund, warum man Theater macht. Man muss einen Umsetzungsdrang haben. Ich würde auch sehr gerne fotografieren können. Das ist für mich ein sogenannter Traumberuf.

Was ist für Sie guter Humor?
OT. Menschlicher Humor gefällt mir sehr gut. Das funktioniert am besten, wenn man auch mal über sich selber lachen und sich darin gewissermassen vergessen kann. Alles, was mit Menschen und Menschlichkeit zu tun hat. Und schwarzer Humor kann genau dies auch. Wenn Humor alles auf eine menschliche Ebene stellt, erreicht er für mich auch meistens etwas.
NK. Dem pflichte ich bei.

Haben Sie denn den gleichen Humor?
Beide. Ja, wir haben schon den gleichen Humor und oft auch den gleichen Blick auf die Dinge. Wir können uns auch gegenseitig inspirieren. Es ist wie ein Ping-Pong-Spiel.  

Haben Sie Familie?
Beide. Nein.

Sie sind sehr viel zusammen unterwegs. Sind Sie mittlerweile so etwas wie eine Familie?
NK. Wir sind eine Familie, das kann man schon so sagen. Zusammen mit unserem Hund. Wir wussten sehr lange nicht, was wir eigentlich sind. Beste Freundinnen? Aber wir sind eine Familie. Wir haben eine Art Familienbetrieb und haben uns als Familie gefunden.

Gibt es da auch ähnliche Konflikte wie in einer Familie?
OT. Klar gibt es auch Konflikte mit Im-Stau-Stehen (Nicole muss immer fahren), etwas nicht zu finden, müde und erschöpft zu sein. Im künstlerischen Bereich gibt es aber tatsächlich keine Konflikte. Mittlerweile sind wir auch so weit, dass wir schauen, dass es uns rundherum möglichst gut geht bezüglich Unterkunft. Die Pfadilager-Zeiten sind vorbei. Und das tut dann auch unserem Duo gut. Wir können auch mal zulassen, dass jede ihr Ding macht, gerade, wenn wir längere Aufenthalte haben, etwa in Deutschland.

Stichwort Deutschland: Unterscheidet sich der Schweizer Humor vom deutschen?
NK. Ich weiss nicht. Klar, Deutschland ist viel grösser, es gibt dort mehr Leute und man fände dort sicher sein Publikum. Weil es sehr vielseitig ist, kann ich aber nicht sagen, wie genau der deutsche Humor ist. Die Deutschen sind aber sprachlich extrem gut und schnell. Das heisst aber nicht, dass die Schweizer generell langsam sind. Da wir auch eine Sprachlichkeit haben, funktionieren unsere Sachen in Deutschland ziemlich gut.
OT. Es gibt aber vielleicht doch einen Mentalitätsunterschied. Man ist doch ein Mü freier und weniger exotisch als Frau, auch in der Kabarett-Szene. Hier in der Schweiz merken wir, dass wir manchmal nach der Vorstellung mit grossen Augen angesehen werden: Oh, ihr seid ja böse. Ihr seid ja politisch. Warum auch nicht? Und das ist in Deutschland etwas weniger der Fall. Sie sind sich das etwas mehr gewohnt, nicht?
NK. Dabei sind wir gar nicht böse. Wir nehmen die Leute mit auf eine Reise, und dann gehen wir plötzlich um eine Kurve und da ist es dunkel. Ja, das haben wir dem Publikum vorher nicht gesagt. Wir wussten es schon. Es ist ja nicht mal fies. Diese Verführung liebe ich auch als Publikum. Ich liebe es, auf eine falsche Fährte gelockt zu werden und das auch selber tun zu können. Die Deutschen sind da bereiter. Die Schweizer sind erstaunt.
OT. Bei uns weiss man nicht genau, was man kauft. Man weiss nicht, ob dir dein Eigenes auch noch gleich um die Ohren gehauen wird.

Wo sind Sie denn im Publikum zu sehen?
NK. Beschämend selten bin ich im Publikum. Wir sind so viel unterwegs. Ich liebe Theater, Ausstellungen, Museen, würde gerne auch satirische Kollegen anschauen. Es ist aber auch mal schön, einfach zu Hause zu sitzen.

Wen würden Sie sich denn gerne ansehen von den Kollegen?
NK. Jochen Malmsheimer schätze ich extrem. Gayle Tufts wäre kürzlich in Zürich gewesen. Die Zürcher Prozesse im Neumarkt-Theater hätten mich sehr interessiert.
OT. Bei mir ist der Kleinkunstbereich gar nicht so mein Herzenswunsch. Auch wenn es toll ist, mal Kollegen zu sehen. Wir sind beide extrem Neville-Tranter-Fans. Ich würde auch gerne öfter ins Kino. Gerade filmisches Erzählen ist dem, was wir machen, sehr nah. Ich gehe aber auch gerne ins Konzert, das spricht dann nochmal was anderes an. Da kann man sich auch mal in der Musikalität erholen. Dann haben wir noch das Theater Ticino in Wädenswil, quasi unser Mutterhaus, wo wir einfach hingehen, wenn wir Lust dazu haben. Da spielt es dann auch keine Rolle, was gespielt wird.
NK. An den Kabarett-Tagen würde ich mir gerne Luise Kinseher ansehen, eine taffe Kollegin.
OT. Les Reines Prochaines endlich mal live sehen oder Erika Stucky... Es gibt eine Wunschliste.

Sind das auch Idole?
NK. Ja, in dieser Szene sind Erika Stucky und Les Reines Prochaines ganz klar Idole. Ich nenne bewusst auch Frauen. Klar gibt es auch Männer, wo man sagt Wow! Aber die Identifikation läuft klar über Frauen ab.
OT. Ja, das sind grosse Vorbilder. Wenn man wieder ins Boshafte, Scharfe geht, dann muss man auch Elfride Jelinek nennen. Sie arbeitet auch mit Humor und mit einer unbändigen Fantasie. Das ist toll, wenn man das kann. Ja, das sind so die Göttinnen. Und nicht zu vergessen Lisa Politt aus Hamburg.

Zum Cornichon: Bisher wurden kaum Frauen ausgezeichnet.
NK. Ja, da kann man gar nicht viel dazu sagen. Das muss man so nehmen, wie es ist. Man müsste sich fragen: Gab es zum jeweiligen Zeitpunkt keine Frauen? Oder sah man sie innerhalb der Kleinkunst nicht als Kabarettistinnen?
OT. Das mag ein Teil der Wahrheit sein. Ein anderer Schluss wäre, dass es tatsächlich immer noch wenige kabarettistisch tätige Frauen gibt. Das sich selber Hinterfragen und Zögern ist riesig. Auch das Fragen «Darf ich das?» Trotz der Frauenmehrheit im Bundesrat. In unserer Szene gibt es auch ungeschriebene Gesetze: Viele Frauen gehen auf die Bühne und machen sich älter und hässlich. Sie beschneiden ihre Weiblichkeit, machen sich kleiner. Ist das ein Dresscode der Kleinkunstszene wie es einen Dresscode in der Teppichetage gibt? Wir jedenfalls halten uns nicht dran.

Sehen Sie denn das Cornichon eine Chance, etwas zu bewirken?
NK. Wir wollen ja schon, sonst würden wir nicht auf die Bühne gehen. Wir können dort Geschichten erzählen und die Leute unterhalten. Vielleicht fühlen sich dadurch junge Frauen inspiriert und sagen: Was die können, können wir schon lange. Und das wäre doch schön.
OT. Was wir spielen, hat auch viel mit uns zu tun. Wir schreiben es ja selber. Bei mir selber hat unsere sogenannte Karriere auch insofern etwas bewirkt, als dass ich mich nicht immer frage, ob ich gefalle. Dann gefalle ich eben nicht. Ich mache einfach mein Ding. Und das war ein Riesenschritt. Irgendwann fand ich: Ja nicht nicht anecken. Ich will ja diese Dinge sagen. Vielleicht kommt aber auch eine Generation, etwa mit Lara Stoll, die einfach macht, ohne viel zu überlegen.
NK. Wobei, wir klagen hier schon auf extrem hohem Niveau. Unser aktuelles Stück heisst «Freiheit – eine Misere in fünf Aufzügen». Und wenn wir von Freiheit reden und tun, was wir tun, muss uns doch auch bewusst sein, dass wir das auch dürfen. Und wenn es den Leuten mal nicht passt, na und? Es gibt Orte auf der Welt, an denen Freiheit eine andere Bedeutung hat als bei uns.

Knuth und Tucek

Geburtsdatum: NK: 8. Juni 1964; OT: 3. Mai 1973
Beruf: NK: Schauspielerin, Satirikerin; OT: Musikerin, Satirikerin
Wohnort: Viel unterwegs, beide mit Wohnsitz im Grossraum Zürich.
Zivilstand: NK: heiter; OT: unstandesgemäss
Laufbahn: Nicole Knuth und Olga Tucek lernten sich bei einer Filmproduktion kennen, die wegen Geldmangels abgebrochen wurde. Seit 2004 sind die gemeinsam als Duo unterwegs im deutschsprachigen Raum.
Aktuell: Am 22. Mai 2013 spielen Knuth und Tucek anlässlich der Preisübergabe Cornichon an den Oltner Kabarett-Tagen ihr aktuelles Programm «Freiheit – eine Misere in fünf Aufzügen». Eine weitere Vorstellung findet am 23. Mai ebenfalls in Olten statt.

Welches Buch liegt grad auf Ihrem Nachttisch?
Vera Zingsem: Göttinnen grosser Kulturen

Welches ist Ihr Lieblings-Romanheld?
Die Rote Zora

Und welche Vorbilder haben Sie in der Wirklichkeit?
Les Reines Prochaines, Marina Abramovic und viele andere, wilde Frauen

Welchen Film haben Sie zuletzt gesehen?
Tulennielijä aus Finnland: Wunderbar!

Und welchen Film würden Sie gerne wieder einmal sehen?
Immer wieder "Some like it hot"

Ihr Lieblings-Filmheld?
Alle von Frauen ersonnenen Heldinnen

Was für Musik hören Sie gerade?
Mark McGuire, Suden Aika, Prekmurski Kavbojci

Welche CD würden Sie auf die einsame Insel mitnehmen?
Eine Mix-CD mit all meinen Lieblingstracks. Ach was: Ein paar Eifone voll davon...:-)

Mit welchem Musiker würden Sie gerne einmal einen trinken?
Mit Erika Stucky und Maria Kalaniemi

Was kochen Sie selbst?
Wenn nicht rohkost, dann vegan und bunt

Ihre Lieblingsspeise?
Ein gutes Thaicurry

Ihr Lieblingsgetränk?
Tee: Schwarzer, roter, grüner, gelber, weisser

Mit wem essen Sie am liebsten?
Mit Freundinnen und Freunden

Und wo essen Sie am liebsten?
In der Natur

Mac oder PC?
Mac, eingefleischt, selbst als Vegetarierin...

Auto oder Zug?
Bis anhin Zug und irgendwann vielleicht Auto, die Fahrlehrerin ist geduldig mit mir...

Wein oder Bier?
Bier. Ohne Alkohol

Pasta oder Fondue?
Eher Pasta. Aber ich sage niemals nie...

Joggen oder Walken?
Beides

Berge oder Meer?
Beides. Und möglichst oft. Und Wald bitte auch.

Wann haben Sie zuletzt geweint?
Letzte Woche. Ich bin fleissige Heulsuse

Wie bringt man Sie zum Lachen?
Mit liebevollem Humor, spektakulärer Situationskomik, mit Intelligenz und Charme

Welches Tier wären Sie am liebsten?
Ein Adler. Oder ein Delphin.

Wovon träumen Sie?
Im Schlaf träume ich oft vom Fliegen. Im Wachzustand von Weite, Fröhlichkeit und Ganzheit

Was ist für Sie das grösste Glück?
Da gibt es ganz viele "Glücker": Die Liebe, die Natur, Freundschaften, guter Tee, gute Kunst, gehen mit dem Hund, kreieren, schreiben, musizieren, lachen, weinen, leben, lieben.

Schweizer Demokraten in der Oper

Knuth und Tucek: Hemmige

Knuth und Tucek: Die Liebe hilft

Kommentare (0)

Danke für Ihren Kommentar

Enthält dieser Kommentar bedenkliche Inhalte?

Der Text wird geprüft und eventuell bearbeitet oder blockiert.

Ihr Kommentar

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Kommmentar.

Bitte geben Sie Ihren Namen an.

Pflichtfeld
Bitte geben Sie Ihre E-Mailadresse an.





Bitte übertragen Sie die Zeichen in das Feld:

$springMacroRequestContext.getMessage($code, $text)






Bitte beachten Sie beim Kommentieren unsere Netiquette und gehen Sie respektvoll miteinander um.

Noëmi Kern

Redaktorin

Foto:
Heiner H. Schmitt
Videos:
Youtube
Veröffentlicht:
Montag 20.05.2013, 12:12 Uhr

Mehr zum Thema:



Weiterempfehlen:



Login mit Coopzeitung-Profil

schliessen
Fehlertext für Eingabe

Fehlertext für Eingabe

Passwort vergessen?