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Beste Aussicht auf das Nordlicht hat man von den Hurtigruten-Postschiffen

Finnland hat viel zu bieten für Schweizerinnen und Schweizer: Zum Beispiel Snowmobil-Touren...

... durch tief verschneite Landschaften...

...Direktflüge...

... und so richtige Winterstimmung...

... und gemütliche Blockhäuser, natürlich mit Sauna

Schneeschuh-Ausflüge...

... und natürlich Husky-Touren.

Hier werden die Schlittenhunde eingespannt...

Laufen ist das, was die Schlittenhunde am liebsten tun. Sie können es jeweils kaum erwarten, bis es losgeht.

in voller Fahrt.

Und herzig sind sie auch.

Das Wissen um die Handhabung des Schlittens ist schnell gelernt.

Gemütlich schaut es aus, das Bett im Schneehotel „Snow Village“.

Gegessen wird an Eistischen, gesessen auf Eisstühlen.

Und dann das Nordlicht – immer wieder faszinierend.

Das gehört zu Lappland: Das Rentier.

Und das auch: Der Schnee.

Ein Höhepunkt der Reise: das Nordkap im Winter.

Leserreise Lappland: Die Heimat des Nordlichts

Lappland im Winter. Das ist kalt und dunkel und deshalb langweilig. Möchte man meinen. Doch das Gegenteil ist der Fall. Lappland im Winter ist zauberhaft. Gut – kalt ist es schon, saukalt sogar.

Äkäslompolo/Lappland, 28. Januar, 01.00 Uhr. Auf dem kleinen, zugefrorenen See im finnischen Feriendorf Äkäslompolo stehen ein paar verwegene Besucher in der Dunkelheit. Sie steigen von einem Fuss auf den anderen, um sich ein bisschen zu wärmen. Ihr Ziel: Sie warten auf das Nordlicht, jene Leuchterscheinungen, die beim Auftreffen geladener Teilchen des Sonnenwindes auf die Erdatmosphäre entstehen. Die Meteorologen haben für diese Nacht einen klaren Himmel und gute Aussichten auf das Nordlicht versprochen. Klar, dass die Besucher aus südlicheren Regionen diese Nacht draussen verbringen wollen. Das Nordlicht zu sehen ist eines der Highlights, die diese Region ihren Gästen bietet.
Das Thermometer zeigt –25 Grad Celsius. Auf dem See weht ein sanfter Wind. Das reicht, um die Temperatur auf gefühlte –35 Grad zu drücken. Das ist – mit Verlaub – saukalt. Ich darf das sagen, denn ich war in jener Nacht auf dem zugefrorenen See. Während wir also auf das Nordlicht warten, versuche ich, den Reissverschluss der Jacke ganz hinauf zu ziehen. Keine Chance. Der ist schon beim letzten Zahn. Mehr zu geht nicht. Die Kälte kommt von oben und von unten. So langsam kriecht sie aus dem Eis, durch die Schuhsohlen hindurch in die Füsse und Beine. Die Knie beginnen zu schlottern. Gemeinsam mit dem Klappern der Zähne gibt es fast schon einen Rhythmus. Eigentlich höchste Zeit, die nächste Beiz aufzusuchen.
Plötzlich ruft jemand: «Da, Nordlichter.» Tatsächlich! Am Himmel zeigen sich helle, weisse Schleier. Fast scheu tanzen sie über dem Horizont und wabern hinauf in den Himmel. Ihre Farbe wechselt, zeigt immer mehr ins Grüne, geht dann über zu Orange und Violett, um wieder ins Grüne zurückzukehren. Wunderschöne Formationen bilden sich, lamellenartige Gebilde, Rauchschleier, ganze Seen in Grün entstehen. Die Faszination der Erscheinungen lässt einen die schlotternden Knie vergessen.
Nordlichter oder Polarlichterscheinungen treten zyklisch auf und hängen von der Aktivität der Sonne ab. Deren Aktivitätszyklus dauert im Durchschnitt elf Jahre. In diesem Rhythmus schwankt auch die Häufigkeit von Polarlichtern. Während des Aktivitätsmaximums finden die stärksten Eruptionen auf der Sonne statt. Dann sind Polarlichter besonders intensiv. Seit 2007 stieg die Intensität der Polarlichter an und erreichte dieses Jahr ihren Höhepunkt. Sie wird auch im kommenden Winter noch hoch sein.

Wer Lappland im Winter bereist, der darf neben der Nordlicht-Beobachtung und der Begegnung mit Rentieren auch das Erlebnis einer Hundeschlitten-Tour nicht auslassen. Es braucht nicht einmal eine besondere Liebe zu den Hunden, um die Fahrt auf den Kufen des Schlittens zu geniessen. Vier Huskys ziehen das Gefährt. Es geht vorbei an verschneiten Bäumen und Schneeskulpturen, die Wind und Wetter geformt haben. Die Landschaft strahlt eine wohltuende Ruhe aus, und die Sonne, die im Winter nicht weit über den Horizont steigt, taucht die Landschaft in ein herrlich weiches Licht. Die Kälte spürt man nicht. Die ständige Beschäftigung mit dem Schlitten lässt einen alles um sich herum vergessen. Die Ruhe ist himmlisch, wenn man mal unterwegs ist.
Zuvor ist das Gegenteil der Fall: Frühmorgens, wenn der Musher ins Gehege der Hunde geht, wird geheult, gekläfft und gejault. Nicht, dass die Schlittenhunde unzufrieden wären, gar nicht. Sie spüren, dass der Musher einen Ausflug plant. Das Heulen und Jaulen ist Ausdruck ihrer Vorfreude.
Sind die Hunde dann angeschirrt und losgelaufen, wird es wie auf Kommando ruhig. Jetzt konzentrieren sich die Huskys nur noch aufs Laufen. Sie laufen sogar so gerne, dass sie gar nicht stehen bleiben wollen. Das muss der Schlittenführer richtiggehend erzwingen. Eine gerippte Gummimatte dient als Bremse. Damit drückt der Schlittenführer in den Schnee, um zu bremsen, auch wenn es bergab geht. Zum Anhalten braucht er die Kralle. Sie funktioniert ähnlich wie die Bremse bei einem Plastikbob. Muss der Musher den Schlitten verlassen, setzt er den Schneeanker. Der verhindert, dass die Hunde ohne Musher mit dem Schlitten davonrennen. Die Handhabung des Schlittens kann jeder und jede erlernen.

Zum Reiseprogramm
Zur Buchung

http://www.coopzeitung.ch/lapplandwinter Lappland – der wahre Wintertraum

1. Tag
Direktflug nach Kittilä. Gegen Abend landen Sie in Westlappland. Begrüssung durch die Reiseleitung, Fahrt nach Levi und Zimmerbezug. Schon bald erleben Sie Schnee und Eis hautnah! Eine eindrückliche Führung durch das Lainio Snow Village erwartet Sie. Im imposanten Eisrestaurant geniessen Sie das Nachtessen. Übernachtung in Levi.


2. Tag
Auf den Spuren der Rentiere. Nach dem Frühstück fahren Sie zu einem der ältesten Siedlungsplätze der Samen, nach Hetta in der Region Enontekiö,  ein Ort der traditionellen Rentierzucht. Sie besuchen eine Rentierfarm und lernen die Tundratiere kennen. Gegen Abend geht es mit Schneeschuhen in die Wildnis. Die faszinierende Winterlandschaft und die völlige Stille sind ein ganz spezielles Erlebnis. Übernachtung in Hetta.


3. Tag
Von Finnland nach Norwegen, von der Tundra in das urbane Leben. Auf der «Strasse der Winde» fahren Sie an den westlichsten Zipfel Finnlands, nach Kilpisjärvi. Das Grenzdorf befindet sich im Länderdreieck von Norwegen, Schweden und Finnland. Die Weiterfahrt an die norwegische Küste ist geprägt von Gebirgen und unzähligen Fjorden. Ankunft in Tromsø. Die Stadt gilt als Tor zum arktischen Meer, weshalb Sie den Tag mit einem Besuch in der markanten Eismeerkathedrale «Ishavskatedralen» ausklingen lassen. Übernachtung in Tromsø.


4. Tag
Arktisches Erlebnis. Der Morgen in Tromsø ist frei. Am Nachmittag besuchen Sie das arktische Erlebniszentrum «Polaria», wo Sie Interessantes über die polaren Regionen erfahren. Höhepunkte der Führung sind ein Spaziergang durch den Glastunnel unter dem Aquarium, von wo Sie Robben beobachten können sowie ein Film über die Nordlichter im arktischen Norwegen. Gegen Abend Einschiffung auf das Postschiff Hurtigruten. Übernachtung an Bord.


5. Tag
Hurtigruten-Schiff ahoi bis zum Nordkap. Die Küste Norwegens ist flankiert von unberührter, schneebedeckter Landschaft. Am Morgen erreichen Sie Hammerfest, die nördlichste Stadt Europas. Weiter nördlich laufen Sie in Honningsvåg ein, von wo Sie die Möglichkeit haben, per Bus zum Nordkap-Plateau – dem 307 Meter hohen Felsvorsprung im arktischen Meer – zu fahren. Blicken Sie immer wieder zum Himmel, es könnten Nordlichter am Sternenhimmel funkeln. Übernachtung an Bord.


6. Tag
Sami-Kultur hautnah erleben. Nach dem Frühstück an Bord schiffen Sie in Kirkenes aus. Durch die Tundra geht es weiter nach Inari, wo Sie das Siida-Sami Museum besuchen und in die Welt des nordländischen Nomadenvolkes eintauchen. Dann fahren Sie weiter nach Saariselkä, dem Tor zum Urho-Kekkonen-Nationalpark. Am Abend können Sie ein landestypisches Vergnügen geniessen: die finnische Rauchsauna. Übernachtung in Saariselkä.


7. Tag
Abenteuer Hundeschlitten. Auf einer Huskyfarm werden Sie von erfahrenen Guides auf die Hundeschlittentour vorbereitet. Schon bald kann das Abenteuer durch die atemberaubende Winterlandschaft beginnen – eines der eindrücklichsten Erlebnisse Lapplands. Zurück in der Huskyfarm, steht eine typisch finnische Mahlzeit für Sie bereit. Am Abend lassen Sie beim Abschiedsessen die erlebnisreiche Woche kulinarisch ausklingen. Übernachtung in Saariselkä.


8. Tag
Auf Wiedersehen Lappland! Der Morgen steht zur freien Verfügung. Wer es rasant mag, dem empfehlen wir eine fakultative Motorschlittentour.  Am Nachmittag fahren Sie zum Flughafen Kittilä. Direktflug nach Zürich.

Programmänderungen vorbehalten!

Reisedaten

26.01.2013 – 02.02.2013 AUSGEBUCHT
16.02.2013 – 23.02.2013 AUSGEBUCHT
23.02.2013 – 02.03.2013 AUSGEBUCHT

Teilnehmerzahl

mind. 15, max. 28 Personen pro Datum

Preise pro Person

Im Doppelzimmer: Fr. 3790.–
Einzelzimmer-Zuschlag: Fr. 450.–

Inbegriffene Leistungen

Direktflug Zürich–Kittilä–Zürich, Flughafen- und Sicherheitstaxen (Fr. 140.–, Stand September 2012). Lokale, deutschsprachige Reiseleitung, 5 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels, 2 Übernachtungen an Bord der Hurtigruten, 7-mal Frühstück, 3 Mittagessen, 6 Abendessen, Rundreise mit Ausflügen, Eintritten und Besichtigungen gemäss Programm, Reisedokumentation.

Nicht inbegriffene Leistungen

Hotel in Saariselkä
02.02.2013 – 09.02.2013
23.02.2013 – 02.03.2013
Pro Person im Doppelzimmer: Fr. 520.–
EZ-Zuschlag: Fr. 300.–

02.03.2013–09.03.2013
Pro Person im DZ: Fr. 630.–
EZ-Zuschlag: Fr. 410.–

Infos/Organisation

Kontiki-Saga Reisen AG, 5400 Baden
Tel. 056 203 66 66. E-Mail: info@kontiki.ch

Verlängerungswoche

Blockhaus im Fjällzentrum Kiilopää bei Saariselkä
02.02.2013 – 09.02.2013: Fr. 980.–
23.02.2013 – 02.03.2013: Fr. 1180.–
02.03.2013 – 09.03.2013: Fr. 1180.–

Preis pro Blockhaus, Grösse der Blockhäuser: 44 m2, Belegung 2 Personen

Hotel in Saariselkä
02.02.2013 – 09.02.2013
23.02.2013 – 02.03.2013
Pro Person im Doppelzimmer: Fr. 520.–
EZ-Zuschlag: Fr. 300.–

02.03.2013–09.03.2013
Pro Person im DZ: Fr. 630.–
EZ-Zuschlag: Fr. 410.–

Zur Reportage
Zur Buchung

Ich komme mit nach Lappland

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Thomas Compagno

Redaktor

Foto:
Sandro Zbinden, ZVG
Veröffentlicht:
Mittwoch 22.08.2012, 00:00 Uhr

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