Indem man Informationen über RSS-Feeds gezielt abonniert, schnürt man sich sein eigenes virtuelles «Newspaket».

RSS-Feeds: News à la carte

RSS-Abonnemente sind eine komfortable Art, die Nachrichten nach Gusto zusammenzustellen. Besonders einfach geht das mit sogenannten RSS-Readern.

Es gibt Tausende von Nachrichtenportalen, dazu schier unendlich viele Blogs zu jedem noch so exotischen Thema – sich in diesem Wirrwarr zurechtzufinden, wird immer schwieriger. Wer von Seite zu Seite surft, um sich zu informieren, braucht viel Zeit und Geduld. Praktischer ist es, die News zu personalisieren und automatisch zu laden.

Neben sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sind RSS-Feeds (siehe Fussnote) sehr hilfreich. Sie versorgen die Abonnenten, ähnlich einem Nachrichtenticker, mit kurzen Informationen und einem Link, der zum ausführlichen Text führt. Zwar ging die Nutzung von RSS in den letzten Jahren wegen der starken Verbreitung von sozialen Netzwerken leicht zurück, doch es gibt weiterhin gute Gründe, RSS-Feeds zu nutzen. Wer seine Lieblingsnews mit Facebook oder Twitter verlinkt, hinterlässt eine Menge von Datenspuren. RSS ist eine Alternative für jene, die ihre Konten in sozialen Netzwerken aus Datenschutz-Gründen kündigen.

Die Zusammenstellung ist einfach: Man surft auf das Newsportal seines Vertrauens, sucht dort das RSS-Symbol und klickt es an. Danach kann man gegebenenfalls das Ressort wählen und schon lässt es sich abonnieren. Je nach Browser wird die Speicheroption auch im Lesezeichen-Menü angezeigt. Fortan werden die Schlagzeilen aktualisiert. Unternehmen und Organisationen bieten neben klassischen Nachrichtenportalen auch RSS-Feeds an. So kann man sich sowohl bei politischen Parteien als auch bei Bürgerinitiativen oder Detailhändlern über Neuerungen informieren. Selbst Rezepte lassen sich so abonnieren, daneben bekommt man beispielsweise bei www.laut.de die neusten News der Lieblingsband. Auch Coop informiert per RSS über Angebote, wie etwa Wochenmenüs der Restaurants. Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF wartet mit einem sehr übersichtlichen RSS-Angebot auf: Man kann direkt aus einer Liste verschiedene Rubriken abonnieren.

Grundsätzlich reicht ein gewöhnlicher Browser für RSS-Feeds aller Art. Einfacher geht es, wenn man seine Nachrichten in speziellen Readern verwaltet, die alle gewünschten News sammeln. Einer der bekanntesten, der Google Reader, wird allerdings wegen angeblich zurückgegangener Nutzung noch in diesem Sommer verschwinden. Google lässt seinen Nutzern aber noch etwas Zeit, sich einen neuen Nachrichtensammler zu suchen und die Daten per «Google Takeout» zu übertragen.

Eine gute Alternative zum Google Reader ist Feedly, der ihm stark ähnelt. Der Dienst läuft auf den Servern des Anbieters und kann im Browser oder als Smartphone-App betrieben werden. Wer Firefox, Chrome oder Safari benutzt, kann Feedly via Erweiterung benutzen. Die Darstellung ist sehr ansprechend und übersichtlich. Man kann sich die Ergebnisse auf Wunsch in einem grossen Magazin-Layout mit Fotos und Anrisstexten anzeigen lassen, alternativ dazu kann man alle Überschriften eng aneinanderreihen. Bislang ist Feedly noch kostenlos, Google-Umsteiger werden auf der Homepage per Blog mit den nötigen Tipps versorgt. Eine sehr gute Alternative stellt auch Newsblur dar. Diesen Reader gibt es in zwei Varianten: Eine Grundversion ist gratis, Premiumdienste kosten 24 Dollar im Jahr.

Tablet PC: HP Slate 7

Das neue Slate 7 von HP bietet eine Bildschirm-Diagonale von 7 Zoll und eignet sich mit seinen 370 Gramm ideal, um es in der Handtasche zu verstauen. So kann man unterwegs unter anderem auf Musik, Apps, Filme und weitere Inhalte zugreifen. Das Slate 7 wurde mit integriertem «Beats Audio» für einen möglichst satten und klaren Sound konzipiert. Für die nötige Performance sorgt ein Zweikern-Prozessor mit einer Geschwindigkeit von 1,6 GHz. Das Tablet ist mit Android OS 4.1 (Jelly Bean) ausgestattet, der Arbeitsspeicher verfügt über eine Kapazität von einem GB. Die Internet-Verbindung erfolgt über WLAN (b/g/n), zudem stehen ein Kopfhörer- und ein USB-Anschluss sowie eine Bluetooth-Schnittstelle zur Verfügung. Das HP Slate 7 ist ab sofort unter anderem bei Fust für Fr. 179.90 erhältlich.

Zur Internetseite vom Fust

Manuganu

Ein kleiner Junge mit einem Tierschädel auf dem Kopf rennt und hüpft durch liebevoll designte Landschaften und sammelt auf dem Weg Münzen oder Medaillen ein. In jedem Level müssen zudem verschiedene Ziele erreicht werden, was oft ein mehrmaliges Durchspielen nötig macht. Das kostenlose Jump’n’Run-Game macht von Anfang an viel Spass. Das liegt neben der sehr gelungenen Grafik auch an der einfachen Steuerung, die auch Gelegenheitsspieler leicht ins Spiel kommen lässt. Nach den 30 Levels ist man richtig süchtig und wünscht sich eine Fortsetzung des Games, das erfreulicherweise ohne Ruckler läuft. Manche Zocker werden sich zusätzlich eine werbefreie Alternative wünschen, denn nach jedem Level wird man mit Werbung bombardiert.

Manuganu ist gratis im Google Play Store und für Fr. 1.- bei iTunes erhältlich.

RSS-Reader Feedly

www.feedly.com

RSS-Reader Newsblur

www.newsblur.com

RSS Coop Restaurant

http://www.coop.ch/pb/site/restaurant/node/73195223/Lde/

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Text:
Michael Benzing
Foto:
Alamy, Fotolia, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 20.05.2013, 11:21 Uhr

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