Videobearbeitung: Uuund Schnitt!

Videoschnitt ist längst nicht mehr nur den Profis vorbehalten. Am PC oder Mac lassen sich mit nicht allzu teuren Programmen bereits ganz ansehnliche Filme erstellen. Wir stellen vier Videobearbeitungsprogramme vor.

Windows Movie Maker ist ein Gratis-Programm, das sich an Einsteiger wendet. Klar, es hat weniger Funktionen als professionellere Programme. Zur Verfügung stehen vorgefertigte Elemente, wie etwa Titelfolien, Filter und verschiedene Übergänge zwischen Szenen. Movie Maker kreiert einen Vor- und einen Abspann, den man modellieren oder entfernen kann. Wer will, kann Musik in seinen Film importieren. Innert weniger Minuten macht ein Kurzfilmchen vom Handy einen professionelleren Eindruck und kann in verschiedenen Formaten und Auflösungen abgespeichert werden.

iMovie ist der Klassiker ­unter den erschwinglichen Videobearbeitungsprogrammen für Mac. Das Programm ist Teil der Programmsuite iLife. Nutzer können die Arbeitsoberfläche leicht ihren Bedürfnissen anpassen. Es ist möglich, die Tonspur vom Bild zu trennen und separat zu bearbeiten. iMovie bietet zudem verschiedene Vorlagen für Überblendungen, Titelfolien, Effekte oder Texteinblendungen – ab Version 11 beinhaltet das Programm Trailervorlagen und eine Tonbibliothek. Es ist kostenpflichtig, jedoch bereits für 15 Franken im App Store erhältlich. Es gibt auch eine günstigere, abgespeckte Version für iPad und iPhone.

Mpeg Streamclip ist ein relativ spartanisches Gratis-Videoschnittprogramm für Mac und Windows. Es ist von der Nutzeroberfläche her nicht so übersichtlich wie Windows Movie Maker oder iMovie: Um den Beginn und das Ende eines zu bearbeitenden Ausschnittes in einem Video festzulegen, muss man diese Punkte relativ umständlich mit einem Befehl aus dem Menü «Bearbeiten» definieren. Für das Programm spricht, dass es auch ein Konverter ist und ziemlich viele Dateiformate importiert und exportiert werden können.

Lightworks ist ein gratis Open-Source-Videobearbeitungsprogramm, das ständig weiterentwickelt wird. Das Programm ist für fortgeschrittene Nutzer mit guten Computerkenntnissen. Um das Programm und die Website der Entwickler zu nutzen, sollte man gut Englisch verstehen. Momentan ist Lightworks nur für Windows erhältlich – Versionen für Mac und Linux sind in Vorbereitung. In Lightworks lassen sich Bild und Tonspuren getrennt bearbeiten. Ausserdem hat es gute Verwaltungsmöglichkeiten für Projekte und importiertes Rohmaterial, sodass man das Benötigte einfach wiederfindet.

Die Gratisversion unterstützt nur eine begrenzte Auswahl an Videoformaten: Filme im weitverbreiteten mp4-Format muss man beispielsweise konvertieren. Allerdings bemühen sich die Entwickler, laufend mehr Formate zu integrieren. Eine aktuelle Liste mit unterstützten Formaten finden Sie auf der Website der Hersteller. Diese informieren die registrierten Nutzer auf ihrer Internetplattform über den Entwicklungsstand. Auf der Plattform gibt es Foren, um sich auszutauschen oder um Hilfe zu bitten, wenn sich Probleme ergeben. Um Lightworks herunterzuladen und zu nutzen, muss man sich registrieren.

Linkliste

Windows Movie Maker
iMovie
Mpeg Streamclip
Lightworks

Videokamera: Hero 3 von Go Pro

Die «Actioncam» Hero 3 von Go Pro in der Silver Edition ist ein Gerät, das viel aushält. Die Kamera ist bis 60 Meter Tiefe wasser­dicht, wiegt nur 74 Gramm und lässt sich ­problemlos an eine Ausrüstung, Helme, Fahrzeuge und mehr montieren und misst 59 × 41 × 29 mm.

Die Kamera verfügt über ­Wi-Fi, was ermöglicht, sie über portable Geräte (Smartphones, Tablets) mit der Go-Pro-App zu kontrollieren, zusätzlich kann sie über eine optionale Wi-Fi-Fern­bedienung gesteuert werden. Sie kann im Ultra-Weitwinkel Videos mit einer Auf­lösung von 1080 p (1280 × 720 Pixel) 30 Bilder, und bei einer Auflösung von 720 p (1920 × 1080 Pixel) 60 Bilder pro Sekunde aufnehmen und Fotos mit einer Auflösung von 11 MP bei einer Rate von 10 Fotos pro Sekunde schiessen.

Die Hero 3 von Go Pro ist bei Fust zum Aktionspreis von Fr. 369.90 erhältlich (Angebot gültig bis 20. Mai 2013).

Zur Fust-Homepage

Falten und schneiden

Digitale Anleitung für physische Falt- und Scherenschnittkunst bietet die App «How to make Origami 3D».

Die App enthält fünf verschiedene Schritt-für-Schritt-Anleitungen mit animiertem Bild. Die schriftlichen Anweisungen auf Englisch müssen Sie nicht zwingend verstehen, da die Bebilderung sehr klar ist.

Unter dem Menüpunkt «Lessons» kommen Sie auf die Origami-Anleitungen. Wählen Sie die Option «Get more Origami», werden Sie auf die Website howset.com weitergeleitet, auf welcher noch mehr Anleitungen zu finden sind. Sie brauchen neben Ihrem Smartphone mit der Origami-App quadratisches Papier, eine Schere und eventuell Leim.

Die App «How to make Origami 3D» ist gratis im Google Play Store und bei iTunes erhältlich.

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
Fotolia, ZVG
Veröffentlicht:
Montag 29.04.2013, 14:00 Uhr

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