Etwas ist bei Natalie Marrer anders als bei anderen Teenagern. Natalie schreibt, und zwar nicht nur Mails, MMS oder SMS. Mit 12 verfasste sie ihr erstes Buch. Jetzt ist Natalie 19 – und schreibt jede Woche eine Kolumne in der Coopzeitung. Für den Ausgang bleibt weinig Zeit. Ihrer amerikanischen Mutter, «Mam» genannt, ist das gerade recht.
Ich gehe regelmässig ins Fitnesscenter. Ich trainiere, um mich gut und fit zu fühlen. Aber sehr interessant ist es auch, die Spezies zu beobachten, die sich im Fitnessraum aufhält. Ich teile sie in verschiedene Kategorien ein: Die Normalen. Sie trainieren für sich und ein besseres Körpergefühl. Die Mehrheit. Die Gorillas. Sie sind so breit wie hoch, stemmen Gewichte, die doppelt so schwer sind wie ich, und haben vor lauter Muskeln keinen Hals mehr. Sie ernähren sich hauptsächlich von Proteinshakes. Grunzen oft. Die Flirtwilligen. Sie trainieren nicht, sondern tun nur so, da sie sich aufs Balzen konzentrieren. Für sie ist das Fitnesscenter auch Partnerbörse. Die Selbstverliebten. Wo eine spiegelnde Fläche ist, sind auch sie. Sie beobachten sich am liebsten selbst und tendieren zur Selbstüberschätzung. Faszinierend, was es alles gibt. Ich sollte aber weitertrainieren. Sonst muss ich noch eine Gruppe hinzufügen: Die nervigen Gaffer.










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