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Socke hat sich Ärger eingehandelt.

Beim Spielen auf dem Staudamm ....

... haben er und seine Freunde den Damm beschädigt.

Ihr schöner Wald ist in Gefahr.

Die drei Freunde machen sich ...

... auf den Weg, um Hilfe zu holen.


Vielleicht können die Biber helfen, denn ...

... sie haben den Staudamm gebaut ...

Filmkritik: Der kleine Rabe Socke

«Der kleine Rabe Socke» lässt in den Büchern von Nele Moost und Annet Rudolph schon seit den 1990er Jahren Kinderherzen höher schlagen. Nun hat der freche Vogel auch den Weg auf die grosse Leinwand gefunden.

 

Der Rabe Socke (gesprochen vom Musiker/Rapper Jan Delay) trifft sich mit seinen Freunden am Staudamm im Wald, um gemeinsam Pirat zu spielen. Als sie gerade beginnen wollen, beschädigt Socke den Staudamm versehentlich. Einzelne Äste brechen heraus und immer mehr Wasser ergiesst sich auf die Lichtung, die Socke und seine Freunde ihr Zuhause nennen. Da nun der See in den Wald zu laufen droht, befürchtet der Rabe eine Strafe von Frau Dachs (Katharina Thalbach), der Hüterin der Tiere im Wald. Nur die Biber können diesen Schaden beheben. So begibt sich Socke gemeinsam mit seinen Freunden Schaf Wolle und Eddi-Bär auf eine abenteuerliche Reise, um die tierischen Handwerker um Hilfe zu bitten und den Untergang des Walddorfes zu verhindern. Die allerdings wohnen ausserhalb des Waldes und so weit hat sich nicht mal der grossmäulige Rabe Socke je von seinen heimischen Gefilden entfernt.

Zu Beginn ist der kleine Rabe Socke ein regelrechter Rüpel, der anderen Tierkindern das Spielzeug klaut und nur den eigenen Spass im Sinn hat. Im Laufe der Geschichte muss er lernen, unangenehme Wahrheiten auszusprechen und auf seine Freunde Rücksicht zu nehmen. Die grosse moralische Botschaft ist der Erfolg durch Kooperation: Nur wenn alle zusammen anpacken, kann der Damm repariert und das Dorf gerettet werden. Diese pädagogische Botschaft wird keineswegs subtil übermittelt, sondern in den letzten Filmminuten mit aller Deutlichkeit propagiert.

Mit Jan Delay sowie Anna und Katharina Thalbach als kleiner Dachs bzw. Frau Dachs wurden prominente Stimmen für die Figuren gefunden. An die doch recht reife Stimme des kleinen Raben muss sich der Zuschauer erst einmal gewöhnen. Doch spätestens wenn Socke das erste Lied anstimmt, macht die anfängliche Irritation einem wohlwollenden Schmunzeln platz.

Lobenswert sind die schönen Hintergrundzeichnungen. Sie wirken wie lebende Aquarelle, geprägt von warmen, weichen Farben und bilden einen schönen Kontrast zu den klar gezeichneten Figuren. Die sind liebevoll animiert und vermitteln neben den kleinen moralischen Geschichten, die schon die Buchvorlage prägte, vor allem viel Spass und Phantasie.

Fazit: Der kindgerechte Animationsfilm richtet sich in erster Linie an Kinder zwischen drei und acht Jahren. Denn Kinder bis ins Grundschulalter amüsieren sich prächtig mit Socke, bangen mit ihm um den Staudamm und seine Freunde und mögen ihn trotz seines Rabaukentums. Den erwachsenen Zuschauern dürften die Botschaften des Films ein wenig zu platt daherkommen.

Kinostart
ab 20. September

Cast
Jan Delay:
Der kleine Rabe Socke
Katharina Thalbach: Frau Dachs
Anna Thalbach: Kleiner Dachs

Regie
Ute von Münchow-Pohl
Sandor Jesse

Drehbuch
Katja Grübel
Nele Moost (Buch)
Annet Rudolph (Buch)

Dauer
75 Minuten

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Foto:
ZVG
Veröffentlicht:
Montag 10.09.2012, 00:00 Uhr

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