Virtuelle Klaviere gibt es von diversen Anbietern auch als Gratis-Software zum Herunterladen.

Touchscreens – Technik zum Anfassen

Fast 95 Prozent der Menschen in der Schweiz haben Zugang zu einem eigenen Computer. Immer mehr besitzen auch Geräte mit einer Touch-Funktion. Im Trend sind neben Mobiltelefonen und Tablet-PCs nun Touchscreen-Desktops.

Touchscreens erobern unseren privaten Alltag. Fanden sie sich die letzten Jahre vor allem an Ticket- und Bankautomaten und industriellen Maschinen, stehen sie heute auch im Wohn- und Arbeitszimmer und passen gar in eine Handtasche. Solche Bildschirme oder Displays, die sich per Fingerauflegen bedienen lassen, kennen die meisten von Smartphones* oder Tablets**.

Die ersten Touchscreens wurden in den Siebziger- und Achtzigerjahren patentiert – damals waren es meist Bildschirme mit optischen Sensoren, die sich im Rahmen befanden und nur mit einem Finger bedient werden konnten.
Touchscreen-Desktops für den privaten Gebrauch sind seit etwa einem Jahr am Kommen. Sie sehen aus wie Bildschirme, sind aber Computer und Bildschirm in einem. Die neueste Generation der Touch-Desktops kann man mit bis zu zehn Fingern gleichzeitig bedienen. Das ermöglicht, dass mehrere Personen gleichzeitig den Bildschirm nutzen, um beispielsweise in einem Spiel gegeneinander anzutreten. Diese Geräte gibt es ab etwa 1500 Franken.

Spielen wir doch mal am Touchscreen statt auf dem Spielbrett.

Spielen wir doch mal am Touchscreen statt auf dem Spielbrett.
Spielen wir doch mal am Touchscreen statt auf dem Spielbrett.

Der Touchscreen entwickelt sich stetig weiter. Hochauflösende, präzise Touch-Technologie setzt Fingerbewegungen exakt um. Möglich ist dies dank eingebauter Infrarot-Technik in Bildschirmen, die Unterbrechungen des von unten auf die Bildschirmoberfläche projizierten Lichts durch Fingerberührungen aufzeichnet. Weil die Bildschirme empfindlicher sind, sollte man sie regelmässig von Staub und Fett befreien. Das betrifft vor allem Touch-Desktops mit einer Folien- statt einer Glasbeschichtung.

Für Leute, die am Computer zeichnen, ist es mit der heutigen Touch-Technologie leichter geworden, von Hand auf dem Schirm zu kreieren und zu modellieren. Dies demonstrierte unter anderem der New Yorker Wissenschafter Jeff Han eindrücklich.

Die Bedürfnisse der Nutzer sind ausschlaggebend dafür, welches Touchscreen-Gerät es sich anzuschaffen lohnt. Es gibt Nutzer, die Freude an einem schönen Design haben, anderen ist der Komfort bei der Bedienung wichtiger. Für Nutzer, die längere Zeit an ihrem Gerät arbeiten, ist es ergonomisch sinnvoll, wenn ihr Touchscreen-Desktop sich bis in die Horizontale neigen lässt – also 90 Grad nach hinten. So wird die Schulter weniger belastet, weil man den Arm nicht anheben muss.

Das mitgelieferte Betriebssystem spielt beim Kauf­entscheid ebenfalls eine ­wesentliche Rolle, denn ­viele neue Touch-Geräte werden mit vorinstalliertem Betriebssystem verkauft. Die meisten Geräte verfügen über Windows 8. Aufgepasst, wer ältere Drucker oder Scanner hat, sollte sicherstellen, dass er die aktuellen Treiber für die Geräte hat. Wenn noch keine neuen Treiber existieren, könnte es sein, dass Sie Ihre Geräte unter diesem Betriebs­system nicht nutzen können. Wer, um das zu vermeiden, Windows 7 auf dem neuen Gerät haben möchte, kann sich entweder ein Gerät ­kaufen, auf dem es ­vor­i­nstalliert ist, oder ein Gerät ohne Betriebssystem kaufen und Windows 7 installieren.
Nicht empfehlenswert ist, ein Gerät, das Windows 8 installiert hat, zu kaufen und auf Windows 7 «downzugraden» ***. Microsoft verlangt von privaten Anwendern einen Produktecode von Windows 7, der mit Windows 8 nicht mitgeliefert ist. Nutzer, die diesen Weg wählen, müssen extra eine Windows-7-Lizenz kaufen. «Downgraden» kann man nur von Windows 8 Professional auf Windows 7 Professional.

Ausprobieren kann man Touch-Desktops in vielen elektronischen Fachgeschäften, unter anderem bei Interdiscount und Fust.

Glossar

* Smartphone = Ein Handy, mit dem man im Internet surfen und Programme, ähnlich wie am Computer, anwenden kann – es ist mit Touch­screen ausgestattet

** Tablet = Ein klein­formatiger, tragbarer Computer und Touch­screen in einem

*** Downgrade = Eine Vorgängerversion installieren, auf eine Vorgängerversion zurücksetzen

Kugel-Tetris

Wer Tetris kennt, wird das Prinzip von «Bubble Shootix» sofort verstehen. Allerdings funktioniert diese App genau umge­kehrt: Die Spieler bauen keine Mauer, sondern sie zerstören sie. Die Spieler haben bunte Kugeln als Munition. Mit diesen feuern sie auf die gleich­farbigen Kugeln in einer Kugelwand, die sich auf die Spieler zubewegt. Die Ziel­richtung und den Abschussbefehl gibt man mit einem einzigen Fingertipp an.
«Bubble Shootix» gibt es sowohl für Android- und iPhones: Google Play Store für Android und App-Store für iPhones – gratis.

Touch-Desktop: Lenovo Ideacentre A720

Das Lenovo Ideacentre A720 lässt sich von –5 Grad nach vorne bis zu 90 Grad nach hinten neigen und bietet somit eine ergonomischere Bedienung als andere Touch-Desktops.
Der LED-Touchscreen hat eine Full-HD-Auflösung (1920 × 1080). Ein Terrabyte Festplatten­speicher bietet genug Speicher­platz, sodass auch mehrere Personen zusammen damit auskommen. Das Gerät kommt also auch als Familien-PC infrage.
Im A720 steckt ein i7-3630QM-Prozessor (mit Quad-Core) mit 2,4 GHz. Er bietet eine anstän­dige Performance, die auch für hochaufgelöste 3-D-Spiele ausreicht. Im Liefer­umfang sind Maus und Tastatur inbegriffen.
Das Lenovo Ideacentre A720 wird ab Ende Januar für 1999 Franken in XXL-Filialen von Interdiscount erhältlich sein.

Erhältlich bei Interdiscount

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Annina Striebel

Redaktorin

Foto:
iStockphoto, zVg
Veröffentlicht:
Freitag 25.01.2013, 13:00 Uhr

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