Frau Pielmeiers Gespür für Schnee | Coopzeitung
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Frau Pielmeiers Gespür für Schnee

15. März 2017

Lawinen faszinieren. Die Naturgewalt, die dabei zusammenkommt. Das Grollen, die Massen an Schnee. Aber Lawinen machen auch Angst.

Wer auf gesicherten Pisten bleibt, für den ist das Risiko, in eine Lawine zu geraten, allerdings gering. Ein Grossteil der Lawinenunfälle geschieht im freien Gelände. Und auch dort ist die Zahl an Lawinenopfern erstaunlich konstant, angesichts der Tatsache, dass von Jahr zu Jahr mehr Freizeitsportler abseits des gesicherten Geländes unterwegs sind.

Redaktor Markus Kohler war in Davos und hat mit Christine Pielmeier vom Institut für Lawinen- und Schneeforschung gesprochen. Sie setzt sich mit ihrem Team täglich und schon früh morgens! dafür ein, dass sich Tourengänger, Freerider und Menschen, die im Berggebiet tätig sind, auf das aktuelle Lawinenbulletin abstützen können. Zudem war unser Autor im Skigebiet Parsenn mit jenen unterwegs, die für sichere Pisten zuständig sind. Dazu gehört auch, dass sie Lawinen kontrolliert selbst auslösen, indem sie Sprengladungen in den Hang werfen.

Weniger explosiv sind die Aktivitäten, denen Andreas Schmid bei seinem Besuch im Unterengadin nachgegangen ist. Beim Sgraffito-Kratzen, Wursten und Rätoromanisch-Lernen hat er realisiert, dass Wintersportorte auch abseits der Pisten ganz schön viel zu bieten haben.


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