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Zwischen Hipster und Pionier

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29. Mai 2018

Chefredaktor Silvan Grütter

Als Coop vor 25 Jahren Naturaplan ins Leben rief, trugen die Verantwortlichen teilweise ziemlich unmodische Schnäuzer. Aber sie leisteten Pionierarbeit. Die Vision der Gründerväter von Naturaplan: Lebensmittel in Bio-Qualität, und zwar für alle. Damals kein Trend, sondern ein ziemlich revolutionärer Gedanke. Bio brachte man zu dieser Zeit mit verschrumpelten Äpfeln und Käufern in Verbindung, die nur ungern Deo benutzten. Oder anders gesagt: Bio war alles andere als trendy. Der Wandel, der grosse Wurf, gelang erst mit der Lancierung von Naturaplan, der ersten Detailhandelsmarke für Lebensmittel aus der Bio-Landwirtschaft. Bio wurde bezahlbar und plötzlich auch salonfähig. Mit ihrer Idee rannten die Pioniere bei Kunden und Produzenten offene Türen ein: Weil die Nachfrage nach Bio-Produkten grösser war als das Angebot, musste Coop aktiv neue Bio-Betriebe suchen. Der Erfolg war auch hier überwältigend: Innert kürzester Zeit meldeten sich 3000 biowillige Bauern.

Heute, 25 Jahre nach der Lancierung von Naturaplan, ist Bio trendy und hip aber noch viel mehr: Mit Naturaplan hat Coop den Speiseplan von vielen und nicht zuletzt das Bild der Schweiz nachhaltig verändert. Auch zur Freude der Hipster: Qualitativ wertvolle Nahrung ist gut für den Haarwuchs. Bärte kommen und gehen. BioQualität bleibt.

Zwischen Hipster und Pionier

Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Hipster und einem Pionier? Der Hipster braucht vor allem einen Bart der Pionier immer auch eine Vision.