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Editorial

Ein Hoch auf die Hunde!

10. Dezember 2018

Was anderen Kant, Platon oder Schopenhauer sind, waren mir Lassie, Struppi und Boomer: Die Vierbeiner haben mich ein paar wichtige Lektionen gelehrt. Lassie, der kluge Collie aus der TV-Serie, damals noch in Schwarz-Weiss, war mutig und selbstlos. Struppi, der Terrier von Comic-Legende Tim, stand für eine gesunde Portion Skepsis und feine Ironie – und Boomer, der Streuner, gab mir irgendwie das Gefühl, dass am Schluss alles gut kommt.

Zugegeben: Ich stürzte mich bis heute nie wie Lassie in die Fluten, um jemanden zu retten, jagte im Ausland keine Gangster wie Struppi, und heute weiss ich, dass im Leben leider nicht immer alles gut kommt. Und trotzdem haben die drei Hunde Spuren in meinem Leben hinterlassen.

Hunde sind Gefährten. Und wenn man sie gut behandelt, dann kann man sich auf sie verlassen. Diesen Umstand machen sich die Menschen seit Urzeiten zunutze: Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Mensch den Hund schon vor 100 000 Jahren domestizierte. Spannend ist, dass der Hund auch heute noch, in unserer hochtechnologischen Zeit, als Arbeitstier eingesetzt wird. Er rettet Menschen aus Lawinen, sucht nach Drogen oder Sprengstoff und vermag sogar epileptische Anfälle von Menschen vorauszusagen. Das konnten Kant, Platon und Schopenhauer nicht. 

Hier gelangen Sie zu unserer aktuellen Titelgeschichte «Immer der Nase nach»