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Editorial

Auf die Katze gekommen

06. Mai 2019

Katzen gehen immer. In Bildergalerien und Filmchen bringen sie uns zum Schmunzeln oder entlocken uns ein entzücktes «Jöööö», wenn sie als kleine Fellknäuel tollpatschig die Welt erkunden oder sich in eine komische Situation manövrieren. Wenn Sie sich jetzt jedoch auf eine lustige Anekdote von meiner Katze freuen, muss ich sie leider enttäuschen. Denn mein Haushalt gehört zu jenen 50 Prozent im Land, in denen keine Katze lebt. Trotzdem ist mir die eine oder andere Samtpfote ans Herz gewachsen. Zum Beispiel Mani Matters armer Kater Ferdinand – erschlagen durch den Nachttopf eines Nachbarn, oje oje oje. Ich wunderte mich über Fräulein Rottenmeier, die im «Heidi» Zustände bekommt, als Heidi junge Kätzchen von ihrem Ausflug auf den Kirchturm nach Hause bringt. Wer kann denn etwas gegen so herzige Kätzchen haben? Lieb war mir auch Pitschi, die kleine Katze auf Identitätssuche im Bilderbuch von Hans Fischer. Sie merkt schliesslich, dass Katze zu sein gar nicht so übel ist.

Verständlich! Findet man als Katze doch immer jemanden, der einen krault. Und schlafen kann man bis zu 16 Stunden am Tag, wie ich in unserer Titelgeschichte erfahren habe. Da kann man nur noch wohlig schnurren.