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Kinotipp: Die Eiskönigin 2

Elsas Reifeprüfung

Als Königin von Arendelle kommt eine neue Herausforderung auf Elsa zu: Die vier Elemente sind in Aufruhr und drohen das Königreich zu zerstören. Nun stellt sich nicht mehr die Frage, ob die Kräfte der Eiskönigin zu stark sind, sondern ob sie stark genug sind.

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©Disney
18. November 2019

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Königin der Kinderzimmer

«Die Eiskönigin», der erfolgreichste Animationsfilm, findet seine Fortsetzung. Worin liegt das Geheimnis von Eiskönigin Elsa und ihrer mutigen Schwester Anna? Auf der Suche nach der Zauberformel.

Es war einmal ein Filmteam, das hatte Sehnsucht. «Anfang 2015 drehten wir den Kurzfilm ‹Olaf taut auf›, und da wurde uns bewusst, wie sehr wir diese Figuren vermisst hatten», erinnert sich Peter Del Vecho, Produzent des Animationshits «Die Eiskönigin», an die Geburtsstunde des Sequels. «Im echten Leben kommen wir immer wieder an Höhepunkte, die perfekt sind. Aber sie dauern nicht ewig. Das Leben geht weiter, neue Herausforderungen und Hindernisse tauchen auf.» In Arendelle ist in den drei Jahren seit der Regentschaft von Elsa Ruhe eingekehrt, bis die Eiskönigin eine warnende Stimme hört. Die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft sind in Aufruhr und bedrohen das Königreich. Aber warum? Nach der Evakuation von Arendelle sorgen die Trolle für Aufklärung: Elsas und Annas Vorfahren begingen im verzauberten Wald ein Unrecht, das sich nun rächt. Um ihre Heimat zu retten, muss Elsa die Geister der Elemente besänftigen.

Einen erneuten Alleingang ihrer Schwester lässt Anna gar nicht erst zu. Zusammen mit Kristoff, Olaf und Rentier Sven begleitet sie Elsa in den von einem magischen Nebel umhüllten Wald und lernt dort das Volk der Northuldra kennen. Diese sanften Waldmenschen sind seit 34 Jahren im Wald gefangen – und mit ihnen Arendelles Krieger, gegen die sie immer und immer wieder kämpfen. Elsa sieht sich mit neuen, starken Gegnern konfrontiert, die nur schwer zu fassen sind: den Luft-, Wasser-, Erd- und Feuergeistern. Doch um die Gemüter zu besänftigen, braucht es noch ein mysteriöses fünftes Element. Auf der dramatischen Suche danach stellt sich die Frage, ob Elsas Kräfte, die im ersten Film noch zu stark waren, nun überhaupt stark genug sind, um die Herausforderung zu meistern und Arendelle zu retten.

 

Im Kino

Die Eiskönigin 2

Filmstart: 20. November 2019
Land: USA 2019
Länge: 103 Minuten
Besetzung (Stimmen deutsch): Dina Kürten/Willemijn Verkaik, Yvonne Greitzke/Pia Allgaier, Hape Kerkeling
Regie: Chris Nuck, Jennifer Lee

Das Highlight gehört natürlich wieder einmal Olaf. Der lustige Schneemann, der dank Elsas Permafrost-Zauber keine Angst mehr vor dem Schmelzen haben muss, erzählt dem Volk der Northuldra die Handlung des ersten Films in einer 20-sekündigen Slapstick-Einlage (kleiner Tipp an alle Olaf-Fans: Unbedingt bis nach dem Abspann sitzen bleiben!). Doch auch wenn es immer wieder solche auflockernden Szenen und Gesang gibt: Nur lustig ist auch der zwei Teil nicht. Die Macher behalten den Grundton aus dem ersten Teil bei: Dramatisch bis teilweise gar düster kommt auch die «Eiskönigin 2» daher. Gerade Eltern von jüngeren Kindern sollten sich auf das eine oder andere Tränchen einstellen, bis das Abenteuer überstanden ist. Apropos Eltern: Wer sich noch an Hans Christian Andersens Märchen «Die Schneekönigin» erinnert, welches Regisseur Chris Buck ursprünglich zu «Die Eiskönigin» inspirierte, findet sogar eine kleine Referenz im Film. Ansonsten ist von der Vorlage nicht mehr viel zu erkennen. «Wir sind immer noch von Andersens Märchen inspiriert, befinden uns noch in derselben Welt», meint Peter Del Vecho. «Aber wir haben auch viele andere Geschichten und Märchen gelesen, deshalb sind die Einflüsse vielfältig.» Die Geschichte hat sich emanzipiert.

Disney erzählt uns in Elsas Reifeprüfung nicht nur die Hintergründe der zauberhaften Geschichte um Arendelle. Vielmehr hat man die vier Jahre Produktionszeit genutzt, um die Story reifen zu lassen und einmal mehr mit perfekten Effekten zu verblüffen – diesmal mit Wasser anstatt mit Schnee. Denn auch wenn Elsa immer noch die Eiskönigin ist, beherrscht nun der saisonal passende bunte Herbstwald die Szenerie. Doch das ist nicht nur auf die aktuelle Jahreszeit zurückzuführen. Die Geschichte um Anna und Elsa ist auch als «Coming-of-Age»-Geschichte zu begreifen. Im ersten Teil waren die beiden 18 und 21 Jahre alt, und haben sich in «Die Eiskönigin 2» als junge Erwachsene mit Themen wie Bestimmung und Ehe auseinanderzusetzen. «Der Herbst ist die reife Jahreszeit. Deshalb haben wir ihn bewusst als Symbol für Reife im Film eingesetzt», verrät Del Vecho.

«Als wir Frozen 2 drehten, war es unser Ziel, die beiden Filmen zu einer Einheit zu machen. Folglich haben wir für unser Verständnis alle offenen Fragen beantwortet.»

Peter Del Vecho, Produzent

«Die Eiskönigin 2» nimmt den Stil des Welterfolgs des ersten Teils auf und führt die Geschichte nahtlos fort. Wer nun schon auf einen dritten Teil spekuliert, der sollte seine Hoffnungen etwas zügeln. «Als wir den ersten Teil machten, dachten wir nicht einmal an die Möglichkeit, ein Sequel zu machen», sagt Del Vecho. «Als wir ‹Die Eiskönigin 2› drehten, war es unser Ziel, die beiden Filmen zu einer Einheit zu machen. Folglich haben wir für unser Verständnis alle offenen Fragen beantwortet.» Es gibt also keinen Cliffhanger am Ende des zweiten Teils. Eine Fortsetzung der Erfolgsstory schliesst der erfahrene Disney-Mann dennoch nicht komplett aus: «Vorstellungskraft ist alles beim Filmemachen, und ich kann nicht in die Zukunft sehen.»

 

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