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Herzlichen Glückwunsch!

Vor 20 Jahren hat sie das Licht der Welt erblickt und ist seitdem eine einzige Erfolgsgeschichte: die Supercard. Von der Coop-Kundenkarte profitierten und profitieren Millionen Haushalte.

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Heiner H. Schmitt, zvg
11. Mai 2020
 Eine Vorteilskarte für wirklich jeden Schweizer: Die Supercard ist für alle da.

 Eine Vorteilskarte für wirklich jeden Schweizer: Die Supercard ist für alle da.

Mit «Oops! I did it again» trällert sich Britney Spears (38) auf Platz eins der Hitparade, das Stimmvolk nimmt die Bilateralen Verträge zwischen der EU und der Schweiz mit Zweidrittelmehrheit an und der FC St. Gallen wird etwas überraschend Schweizer Fussballmeister: Wir befinden uns im Wonnemonat Mai des Jahres 2000.

In ebendieser Zeit manifestiert sich ein legendärer Satz, der sich bis heute beim alltäglichen Einkauf kaum mehr wegdenken lässt. «Haben Sie eine Supercard?», fragt ab dann nämlich jede Kassiererin und jeder Kassierer die Kunden beim Einkauf im Coop. Nachdem die Supercard ab November 1999 von den Tessinerinnen und Tessinern getestet wurde und die Bewährungsprobe mit Bravour bestanden hatte, konnte sie ab 17. Mai von allen Schweizern verwendet werden.

«Mit der Supercard will Coop neue Akzente setzen und verstärkt auf Kundentreue abzielen», so ein Artikel aus der damaligen Coopzeitung. Im Gegensatz zur Vorgänger-Kunden- karte, der Cooprofit-Karte, sollten vor allem treue Stammkunden für ihre Einkäufe bei Coop belohnt werden. Jede Supercard-Inhaberin und jeder Supercard-Inhaber hat also ein Konto, auf dem Punkte gesammelt werden. Diese können bis heute für Prämien der verschiedensten Art eingetauscht oder als Zahlungsmittel beim nächsten Einkauf eingesetzt werden.

Altes Logo, altes Design: So wurde im Jahr 2000 in der Coopzeitung die Supercard angekündigt.

Zum fünfjährigen Jubiläum fuhr der Prämien-Bus durchs Land.

Heute kaum vorstellbar: Dass dieses persönliche Punktekonto überhaupt funktioniert, brauchte es bei Coop die flächendeckende Umstellung von Registrierkassen auf Scan- nerkassen. So kann nämlich an der Kasse der Strichcode der persönlichen Supercard gescannt werden und die Superpunkte landen auf einem digitalen Konto. Den Punktestand konnte man früher an der legendären Superbox abrufen, heute geht das einfach digital via App oder auf dem Computer. Jahrelang war die beliebteste Prämie, die man für Superpunkte eintauschen kon-nte, übrigens eine Personenwaage. Zeitweise wurden im Supercard-Programm so viele Geräte verschickt, wie kein anderer Schweizer Händler verkaufte. Heute ist die am meisten nachgefragte Prämie der Fensterreiniger von Kärcher.

Die Karte geht mit der Zeit

Verändert haben sich im Supercard- Programm aber nicht nur die Lieblingsprämien. Im Laufe der letzten 20 Jahre ist die Supercard immer digitaler geworden. Auch wenn die Kundenkarte nach wie vor ihren festen Platz im Portemonnaie hat, kann sie auf Smartphone via App abgerufen werden. Dort verwaltet man ebenso sein Konto, aktiviert digitale Vorteil-Bons und Sammelpässe oder wandelt die gesammelten Punkte in eine digitale Zahlkarte um. Damit bleibt die Supercard von Coop bis heute am Puls der Zeit – und entspricht den Bedürfnissen der treuen Kundinnen und Kunden. 

Mehr Informationen unter: www.supercard.ch

Die Meilensteine

  • 2000 Die Cooprofit-Karte wird zur Supercard, in allen Coop-Supermärkten steht eine Superbox.
  • 2002 Bereits 1,5 Millionen Supercard-Kunden, Start Online-Auftritt mit Prämien- shop.
  • 2005 Jetzt kann man sein Coop-Mobile-Gesprächs­guthaben mit Superpunkten aufladen.
  • 2007 Im Coop-City- Warenhaus ist das Bezahlen mit Superpunkten möglich.
  • 2008 Zwei Millionen Schweizer Haushalte besitzen die Supercard.
  • 2010 Die Supercard-App für iPhone geht an den Start, drei Jahre später folgt Android.
  • 2015 Superpunkte können in digitale Zahlkarten umgewandelt werden.
  • 2016 Ende der Superbox in den Filialen und Einführung von digitalen Sammelpässen.
  • 2020 Fast vier Millionen Haushalte haben eine Supercard.

 

Spannende Fakten

  • Eine Drittel Billion: So viele Superpunkte wurden in den letzten 20 Jahren an die Konsumenten ausgegeben.
  • Allein im Jahr 2019 haben die Kunden 20 Milliarden Superpunkte bei 29 Supercard-Partnern gesammelt.
  • Sie halten besonders die Treue: So viele Haushalte sind seit dem Supercard-Start bis heute dabei.
  • Supercard-Inhaber sind vor allem weiblich: 64 Prozent sind Frauen, 36 Prozent Männer.
  • Ausgeglichene Altersstruktur: Jeweils etwa 20 Prozent der Karteninhaber sind zwischen 30 und 40 Jahre, zwischen 40 und 50 Jahre und zwischen 50 und 60 Jahre alt. Auch Ältere lieben die Supercard: 15 Prozent sind zwischen 60 und 70 Jahre, 14 Prozent über 70 Jahre alt.
  • Die fleissigsten Punkteeinlöser sind die Kunden aus dem Kanton Zürich (16 Prozent). Danach folgen Bern (15 Prozent) und Waadt (9 Prozent). Schlusslichter sind Kantone wie Obwalden (0,3 Prozent), Appenzell Ausserrhoden (0,2 Prozent) und Appenzell Innerrhoden (0,1 Prozent).
  • Fleissige Sammler: Derzeit gibt es 13 Punktemillionäre.