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Dass die Zahl der Corona-Fälle ansteigt, ist auch mit Technik nicht zu verhindern. Ein bisschen helfen kann sie aber.

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zvg
02. November 2020
Wer war am Montag noch im Büro? Und wo war ich zum Mittagessen? Auf solche Fragen muss man in Corona-Zeiten die Antwort wissen. Apps wie «Coronika» helfen dabei.

Wer war am Montag noch im Büro? Und wo war ich zum Mittagessen? Auf solche Fragen muss man in Corona-Zeiten die Antwort wissen. Apps wie «Coronika» helfen dabei.

Ob Apps extra wegen der Corona-Pandemie entwickelt wurden oder sich einfach auch dafür nutzen lassen: Wer sein Smartphone richtig einsetzt, kann einen Beitrag dazu leisten, dass sich das Virus nicht ganz so schnell ausbreitet.

Extra eine App entwickelt hat der Bund: Schon seit Ende Juni gibt es die «Swiss Covid App» (App Store / Google Play). Sie registriert nahe Begegnungen, die länger als 15 Minuten dauern. Meldet eine Person in der App, dass sie positiv auf Corona getestet wurde, werden all diese Begegnungen darüber informiert. Damit die App ihren vollen Nutzen entfalten kann, muss sie natürlich bei möglichst vielen Menschen aktiviert sein – und das ist sie zurzeit noch bei weniger als zwei Millionen Schweizern. Übrigens verfügen auch andere Länder über – leider andere – Covid-Apps. Wer die Schweiz verlässt, sollte sich also einen Download der jeweiligen Anwendung überlegen.

Google hat kürzlich die Maps-App mit Informationen zu Corona ergänzt. Wo man sich sonst Details zur Verkehrslage oder Fahrradrouten anschauen kann, gibts nun auch eine Übersicht über die Covid-19- Fallzahlen in verschiedenen Ländern und Regionen. Im Gegensatz zu anderen Nationen funktioniert diese Anzeige in der Schweiz derzeit nur fürs ganze Land und nicht für die einzelnen Kantone.

Bisher erst für Android erhältlich ist die App «Coronika». Sie gibt Hygienetipps und versorgt einen mit Corona-Neuigkeiten. Vor allem aber ist sie eine Art Tagebuch, in das man genau einträgt, an welchen Orten man sich aufgehalten und mit welchen Personen man Kontakt gehabt hat. Kriegt man trotz aller Schutzmassnahmen wider Erwarten einen positiven Corona- Bescheid, kann man problemlos eruieren, welche Betriebe und Menschen man warnen muss. Natürlich lassen sich diese Dinge auch in einer klassischen Kalender-App oder einer physischen Agenda festhalten. Wichtig ist nur, man machts – und wäscht sich zwischendurch die Hände.