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Ausblicke im flachen Land der Nordsee

Strände, Salzwiesen, Sterne und Dünen: Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Nordsee die perfekten Voraussetzungen für Freunde der unendlichen Weite hat. Doch von wo lässt sich der Ausblick über das Flachland am besten geniessen?

31. August 2021
© Janis Meyer

© Janis Meyer

Die Aussicht über das flache Land der Nordseeküste von einem Leuchtturm aus zu geniessen, ist naheliegend. Der Campener Leuchtturm in Krummhörn erinnert mit seinem Bau aus Stahlfachwerk eher an den Eifelturm und ist mit ca. 65 Metern der höchste Leuchtturm Deutschlands. Nach 320 Stufen ist die Galerie erreicht, von der aus man bei guter Sicht bis nach Borkum schauen kann. Auch das Leuchtturmdenkmal Obereversand in Dorum-Neufeld an der Wurster Nordseeküste verfügt über eine begehbare Galerie. Diese ist nach Überquerung einer Seebrücke und einem Aufstieg von 84 Stufen über eine Wendeltreppe zu erreichen. Von hier aus lässt sich das Wattenmeer wunderbar im Wandel der Gezeiten beobachten.

Nicht weniger faszinierend ist der Ausblick fernab vom Festland von den Leuchttürmen der Ostfriesischen Inseln. Der Neue Leuchtturm auf Borkum verschafft Gästen mit seinen 60,3 Metern Höhe einen herrlichen Blick über das Inselstädtchen, die Dünen und die offene Nordsee. Der 54 Meter hohe Leuchtturm auf Norderney bietet ebenfalls einen tollen Ausblick. Von der Aussichtsplattform des Alten Leuchtturms auf Wangerooge reicht die Sicht bei gutem Wetter sogar bis nach Helgoland.

© Janis Meyer

Von hier aus lässt sich das Wattenmeer wunderbar im Wandel der Gezeiten beobachten.

 

An der Küste und auf den Inseln gibt es jedoch weitaus mehr Möglichkeiten, einen fantastischen Ausblick über den Nationalpark Wattenmeer zu erhaschen. Das ATLANTIC Hotel SAIL City in Bremerhaven verfügt z.B. über eine Aussichtsplattform, von welcher man neben dem Blick über die Seestadt auch die Überseehäfen, den Fischereihafen und die umliegende Landschaft bis zur Wesermündung betrachten kann.

Auch auf der Nordseeinsel Pellworm gibt es einen ganz besonderen Ausblick. Neben dem Wattenmeer und der absoluten Ruhe ist der Sternenhimmel auf Pellworm eine weitere Attraktion. Durch die Lichtverschmutzung wird es bei Nacht in vielen Grossstädten gar nicht mehr richtig dunkel, sodass der Sternenhimmel nicht mehr ordentlich zu sehen ist. Auf der kleinen Insel mitten im Schleswig-Holsteinischen Wattenmeer hingegen wird die Lichtverschmutzung so gering gehalten, dass es auf Pellworm bei Nacht stockdunkel ist. Der Vorteil der minimalen Beleuchtung ist, dass es auf der Insel einen traumhaft schönen Ausblick auf den atemberaubenden Sternenhimmel und die Milchstrasse gibt.

© Dr. Hähnel

© Sören Lang

 

Einen atemberaubenden Blick auf die Milchstrasse!

 

Wer auf eigene Faust bei Nacht das Sternenzelt Pellworms betrachten möchte, sollte sich hierfür einen möglichst dunklen Ort suchen, sich warm anziehen, den Augen Zeit geben, um sich an die Finsternis zu gewöhnen, eventuell ein Fernglas mitnehmen und auf die Sichtbedingungen achten - denn ein heller Mond oder ein bewölkter Himmel können die Sicht auf die Sterne beeinträchtigen.

Sternengucker, die etwas über die verschiedenen Sternenbilder lernen möchten, sollten auf Pellworm an einer der angebotenen Sternenveranstaltungen teilnehmen – zum Beispiel bei dem Abendspaziergang „Pellworm bei Nacht“ mit der Schutzstation Wattenmeer. Ein weiteres Highlight ist, dass Paare auf der Insel bei wolkenlosem Himmel unter den Sternen oder bei Vollmond heiraten können.

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