Das Kälteloch der Schweiz | Coopzeitung
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Das Kälteloch der Schweiz

In La Brévine NE wurde 1987 mit –41,8 Grad Celsius die tiefste je in der Schweiz gemessene Temperatur registriert. Unser Bild entstand bei «milden» –20 Grad.

FOTOS
Andreas Gerth
08. Februar 2021

Die kalten Temperaturen sorgen dafür, dass der Lac des Taillères (im Bild) jedes Jahr zwischen Dezember und Februar verlässlich zufriert. Die Eisschicht wird jedoch nicht offiziell kontrolliert. Das Problem: Oft ist der See nicht nur gefroren, sondern auch mit Schnee bedeckt, was das Eislaufen erschwert. So ist es auch jetzt. Wer wissen möchte, ob man eis- laufen kann, konsultiert am besten die Website von Tourisme Neuchâtelois auf https://tailleres.roundshot.com oder erkundigt sich beim Tourismusbüro (032 889 68 95 oder info.cdf@ne.ch).

Erreichbarkeit

La Brévine und den Lac des Taillères erreicht man mit dem Bus. Drei Postautolinien (nach Le Locle, Fleurier und Les Bayards) binden La Brévine ans Netz des öffentlichen Verkehrs an.

Besonderheit

Die Rekordkälte von –41,8 Grad Celsius im Jahr 1987 war vermutlich noch tiefer. Man schätzt, dass damals unter heutigen, exakteren Messbedingungen etwa –42,5 Grad Celsius gemessen worden wären.