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Reportage

Hauptsache Beilagen

Das neue Betty-Bossi-Kochbuch «Grillbeilagen» bringt gluschtige Begleiter für Cervelat, Steak und Co. Familie Weber hat einige davon ausprobiert.

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Stefan Schmidlin
27. Juli 2020
Das Feuer lodert, die Feuerschale ist gut bestückt. Familie Weber geniesst das Zubereiten und  Grillieren im eigenen Garten.

Das Feuer lodert, die Feuerschale ist gut bestückt. Familie Weber geniesst das Zubereiten und Grillieren im eigenen Garten.

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Zu einem zünftigen Feuer gehört bei den meisten eine Wurst oder ein Stück Fleisch. Die Beilagen erhalten weniger Aufmerksamkeit. Der langweilige Teigwarensalat von der letzten Gartenparty oder das aussen verkohlte, innen teigige Schlangenbrot vom Brätelausflug lassen grüssen. Das ist schade, denn erst ein gelungenes Drumherum macht den Grill-Genuss vollkommen. Deshalb haben die Kulinarik-Fachleute von Betty Bossi ein Buch mit den besten Rezepten für Grillbeilagen zusammengestellt.

Schnell und einfach

Brigitte Weber (40) bereitet heute vier Gerichte aus dem neuen Kochbuch zu. «Die Rezepte sind mal klassisch, mal überraschend, immer mit einem modernen Twist», sagt die Aargauerin. Sie ist gelernte Köchin und arbeitet bei Betty Bossi als kulinarische Beraterin. Am Buch mit den Grillbeilagen hat sie nicht mitgewirkt. «Das ist eine andere Abteilung. In meinem Arbeitsalltag beschäftige ich mich mit dem Entwickeln von Frisch-Convenience-Produkten für Coop», sagt sie. Nun steht sie im Garten ihres Einfamilienhauses in Staufen AG, wo die Familie einen Brätelplatz mit grosser Feuerschale eingerichtet hat: «Wir lieben es draussen zu kochen. Besonders gerne bereiten wir Risotto oder Pizzabrötchen zu.» An diesem Tag gibt es einen bunten Kartoffelsalat, ein Partybrot, einen grillierten Tomatensalat sowie mit Speck umwickelte Maiskolben und Nektarinen. Die ersten beiden Gerichte kann man vorbereiten und gut transportieren. «Sie eignen sich zum Mitnehmen für einen Ausflug mit Picknick», erklärt sie ihre Wahl. Die beiden andern will sie direkt auf dem Feuer zubereiten.

Das Feuer lodert, die Feuerschale ist gut bestückt. 

«Alle Rezepte kann ich zudem leicht mit Zutaten aus dem Vorrat abwandeln, das ist praktisch.» Bestes Beispiel ist das Partybrot, im Original mit einem Belag aus würziger Chorizo, daraus kreiert sie nun kurzerhand eine vegetarische Variante mit Tomaten und Oliven. Da sie einen gekauften Pizzateig verwendet, kommt das Brot bereits nach rund 20 Minuten knusprig aus dem Ofen.

Alle helfen mit

Die Vorbereitungen für den Brätelspass laufen bei Webers «en famille». Während Brigitte in der Küche neue Kartoffeln für den Salat schneidet, entzündet Ehemann Philipp (40) in der Feuerschale die sorgfältig aufgeschichteten Holzscheite, und Tochter Aline (4) legt den Bratspeck um Früchte und Mais. Die kleine Nila (2) beobachtet ihre Schwester aufmerksam. Zu den Früchten vom Grill hat Brigitte Weber einen Extra-Tipp: «Sie müssen fest sein, sonst zerfallen sie. Anstelle von Nektarinen eignen sich auch Aprikosen, Pfirsiche und Pflaumen.» Für einen zusätzlichen Geschmacks-Kick hat sie das Obst mit Honig, Limettensaft und Peperoncini mariniert, die Maiskolben bekamen einen Anstrich aus Kräutersenf.

Familie Weber geniesst das Zubereiten und Grillieren im eigenen Garten.

Die Feuerschale ist jetzt heiss genug, Brigitte Weber legt die Nektarinen und die Maiskolben auf den äusseren Rand. Dicke Scheiben von Fleischtomaten und halbierte Frühlingszwiebeln gesellen sich dazu. Es brutzelt und zischt, appetitliche Düfte breiten sich aus. «Wer keine Feuerschale mit Rand hat, legt Gemüse und Früchte in eine Grillschale», erklärt die Fachfrau. Nach kurzer Garzeit nimmt sie die Tomaten und Zwiebeln vom Feuer und übergiesst sie mit einer würzigen Sauce aus Oliven, Pinienkernen und Kräutern.

«Zusätzlich streue ich gehackte Salzmandeln darüber: Das gibt beim Essen eine knackige Überraschung.»

Brigitte Weber, Betty Bossi

Und was ist das Besondere am bunten Kartoffelsalat aus dem Kochbuch? Die neuen Kartoffeln erhalten im Backofen eine leichte Bräune, bevor sie in der Sauce ziehen dürfen. «Das bringt Röstaromen und damit viel Geschmack», sagt Brigitte Weber, «zusätzlich streue ich gehackte Salzmandeln darüber: Das gibt beim Essen eine knackige Überraschung.» Im Betty-Bossi-Rezept mischt man ausserdem Stücke von cremiger Burrata und verschiedenfarbige Cherry-Tomaten unter die Kartoffeln. «Zudem sind blaue Kartoffeln vor- gesehen. Diese habe ich aber beim Gemüsehändler nicht gefunden und stattdessen einfach mehr Cherry-Tomaten genommen», so Weber. Das Resultat ist eine gelungene Kombination, die auch optisch ansprechend wirkt.

Die Beilagen sind fertig. Bei den Mädchen findet der Mais grossen Anklang, die Eltern sprechen dem Partybrot und dem Kartoffelsalat zu. Die Familie geniesst das Essen, rund um die Feuerstelle sitzend. Philipp Weber legt Holz nach. «Es ist genau diese Gemütlichkeit, die uns beim Kochen am Feuer so gefällt», sagt seine Frau. 

Partybrot

Ein Rezept von Betty Bossi

Das gluschtige Partybrot mit Tomaten und Oliven: 
> Hier geht es zum Rezept

 

Bunter Kartoffelsalat

Ein Rezept von Betty Bossi

Die bunte Variante eines zeitlosen Klassikers: > Hier geht es zum Rezept.