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Backen mit Little Fooby

Von Mumien und Jungköchen

Einfaches Rezept, grosse Wirkung: Lia (5) und Neo (3) testen gemeinsam mit ihrer Mama, ob das Little-Fooby-Rezept wirklich für Backanfänger geeignet ist.

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Claudia Link
26. Oktober 2020
Naschen ist mindestens so wichtig wie das Backen, finden  Neo (l.) und Lia.

Naschen ist mindestens so wichtig wie das Backen, finden Neo (l.) und Lia.

Leckere Halloween-Rezept

von Little-Fooby

Schokoladenkuchen-Mumien, kleine Peperoni-Mumien oder Kürbis mit Raclette-Füllung? Soooo fein!

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Neo betrachtet den Löffel mit der Kuchenglasur intensiv. Sicherlich eine halbe Minute lang. Man merkt richtig, wie schwer sich das Kind mit dem Entscheid tut: Auf dem Schoko-Kuchen verteilen oder doch abschlecken? Dieses Mal gewinnt die Lust am Naschen. Schwups, macht es, und der Löffel verschwindet im Mund des Kleinen. Mama Laura (30) schaut leicht resigniert. Schwester Lia moniert: «Jetzt bin aber ich dran mit dekorieren!» Oder essen. So genau weiss man das bei kleinen Kindern nie.

Es ist kurz vor Halloween und die Baselbieter Familie bereitet die «Schokoladekuchen-Mumien» nach Little Fooby zu. «Ich finde das Konzept super, um gemeinsam mit den Kindern etwas in der Küche zu machen», erzählt Mama Laura. Besonders die detaillierten Schritte haben es ihr angetan. «So sehen die Kinder selber ganz genau, was sie tun müssen.»

In der Fooby-App sehen die Kinder genau, was sie machen müssen.

Und klar: Es gehört für sie dazu, dass die Kinder mal den Löffel abschlecken dürfen. Oder auch ein bisschen mehr, wie sich während des Shootings zeigt. Lia und Neo füttern sich gegenseitig mit der Kochschokolade, statt sie in die Pfanne zu legen. «Oft essen die beiden während des Backens mehr als danach», erzählt Laura und lacht.

Für gemeinsamen Kochspass

Little Fooby ist die Familien-Version des gleichnamigen Coop-Kochportals. «Die Idee hinter Little Fooby ist, zusammen mit den Kindern in der Küche zu stehen, mit ihnen die Welt der Kulinarik und der Lebensmittel zu entdecken und dabei Seite an Seite den Kochlöffel zu schwingen», erzählt Stephanie Stähli (32) von Fooby. Kinder ins Kochen miteinzubeziehen brauche viel Zeit, Aufmerksamkeit und Geduld. «Wir wollen die Erwachsenen dabei unterstützen und den Kindern den Spass am Kochen vermitteln.»

Beim Backen erhalten die Geschwister Unterstützung von Mama Laura.

Die Little-Fooby-Shootings sind übrigens nicht ganz ohne: «Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter. Man muss flexibler und spontaner sein als bei Shootings mit Erwachsenen und auf die Tagesform des Kindes reagieren», erzählt Stähli. Dabei entstünden jeweils ganz spezielle Situationen am Set. «Ein Mädchen konnte zum Beispiel nicht verstehen, warum es nicht einen pinken, sondern gelben Pulli anziehen sollte. Rosa sei doch die tollste Farbe der Welt!» Die Kinder kämen aber immer wieder gerne an die Shootings. «Dass sie bei uns ab und zu naschen dürfen, hilft sicherlich auch», schmunzelt Stähli.

Hauptsache probieren!

Lia gehört auch zu den Kindern, die regelmässig für Little Fooby vor der Kamera stehen. Aktuell ist das Kindergarten-Kind im Little-Fooby-Spot im TV zu sehen. Dass Lia Übung bei Shootings hat, merkt man. Diszipliniert steht sie auf ihrem Schemeli und wartet darauf, dass sie die Augen auf ihren Schokokuchen-Rondellen verteilen darf. Wäre da nicht der kleine Bruder, der sie in Versuchung bringt: «Mamaaaaa, dürfen wir die auch probieren?»

«Die sind echt Schokoladekuchen-mässig toll! Soooo fein!»

 

Natürlich dürfen sie. Aber erst, als alle benötigten Augen die Schoko-Mumien zieren und den Betrachter neugierig anschauen. Und dann, ja dann kommt er endlich, der lang ersehnte Moment. Die Geschwister dürfen die Mumien-Küchlein nicht nur anschauen, sondern auch reinbeissen. Pures Entzücken zeigt sich auf ihren kleinen Gesichtern: «Die sind echt Schokoladekuchen-mässig toll! Soooo fein!», sind sich Lia und Neo einig.