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Some like it hot

21. Januar 2019

Gemüse, Pilze, Fleisch, Ei und ganz viel Reis: Das ist Bibimbap.

Aufstehen ist im Winter nicht immer einfach: Kurz die kleine Zehe unter der Decke hervorgestreckt, möchte man am liebsten den ganzen Tag im wohlig warmen Bett verbringen. Die Tage sind kalt und grau. Was uns in dieser Jahreszeit am meisten fehlt, sind Sonne und Wärme. Zumindest für Letzteres kann mit einem warmen Frühstück gesorgt werden. Egal, ob vegan, asiatisch oder herzhaft – in unserem Repertoire ist für jeden etwas dabei.

Ein internationales Phänomen

Hierzulande kennen wir warmes Frühstück am ehesten in Form von Eierspeisen oder Crêpes. Einmal über den Ärmelkanal gehüpft, zeigt sich das English Breakfast in all seinen Variationen. Selbstverständlich mit gekochten Tomaten, Bohnen und Pilzen.

Auch Porridge – ein ursprünglich angelsächsisches Frühstück – ist aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken. Ganz besonders in der kalten Jahreszeit, wenn der Zimt darin für eine Extraportion Wärme sorgt.

Doch auch in Ländern, in denen nur selten mit einem kalten Morgen gerechnet werden muss, wird mit viel Leidenschaft warm gefrühstückt. Die chinesische Medizin etwa glaubt, dass ein warmes Frühstück schonender für den Körper sei, weil er nicht extra Energie zum Aufwärmen der Speise benötige. In China wird deshalb viel Congee – ein relativ fader Reisbrei – gegessen. Immerhin: Er wird unter anderem mit Fleisch, Bambussprossen, Erdnüssen und Schalotten verfeinert. Auch auf dem Rest des Kontinentes ist der Brei beliebt.

Nudelsuppen in allen möglichen Formen sind ebenfalls sehr populär – zu den bekannteren Vertretern gehören die japanische Ramen oder die vietnamesische Pho.

Bibim – was?

Auch die Koreaner mögen es gerne herzhaft und warm zum Zmorge. Ohne ihr Bibimbap – ein Reisgericht, das inzwischen fast so bekannt ist wie Kimchi – geht gar nichts. Bibimbap bedeutet übersetzt so viel wie «Reis umrühren» oder «Reis mischen».

Eine treffende Beschreibung: Eigentlich ist das koreanische Frühstück eine Reis-Bowl – welche mit Ei, Fleisch und Gemüse nach Geschmack garniert wird. Wichtig dabei ist einfach, dass die Farben Gelb, Rot, Grün, Blau und Schwarz darin vorkommen. Auch eine gewisse Schärfe sollte es haben.

Nach dem Servieren wird das Ganze mit Stäbchen durchmischt und mit dem Löffel gegessen. Die Stäbchen spielen dabei eine wichtige Rolle – gemäss den Koreanern würde ein Löffel den Reis beschädigen.

Trotz seiner Einfachheit macht Bibimbap süchtig. In der Hauptstadt Seoul gibt es unzählige Restaurants, die nichts anderes als Bibimbap servieren. Rund um die Uhr. Es soll sogar das Lieblingsgericht des verstorbenen Popkönigs Michael Jackson gewesen sein.

Haben Sie inzwischen auch Lust auf die Frühstücksspezialität bekommen? Ab in die Küche, die Zehe wird auch schnell wieder warm, versprochen.

Bibimbap

Gemüse, Pilze, Fleisch, Ei und ganz viel Reis: Das ist Bibimbap. Hier geht's zum Rezept.

 

Porridge-Gratin mit Orangen

Haferflocken, Äpfel, Orangen und Baumnüsse für einen guten Start in den Tag. Hier geht's zum Rezept.

 

Rührei im Brot

Ei, Brot, Portulaksalat, Kaffee – fertig ist das Frühstück. Hier geht's zum Rezept.