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Laugengebäck

Das berühmte Laugengebäck hat viele Entstehungslegenden. Eine hübscher als die andere.

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H. Schmitt
21. April 2014

Wissenswertes

  • Die Geburtsstunde des Laugengebäcks ist die Geschichte von Bäckers Katze. Beim Spielen stiess sie an ein Blech mit Brötli, die dann in die Seifenlauge fielen.
  • Der Bäcker backte die Brötli trotzdem und als er die natrongetunkten Gebäcke wieder aus dem Ofen zog, zeigten sie sich in einer shcönen braunen Farbe. Sie schmeckten herrlich würzig, die Lauge hatte die Kruste sogar noch ein klein wenig knuspriger gemacht.
  • Zu den bekanntesten Laugengebäcken zählt die Brezel. Sie ist seit dem 14. Jahrhundert das Symbol für die Bäckerzunft.
  • In Sils (Engadin) gab es mal den Bäcker Gottlieb Müller. Er war für sein Laugengebäck bekannt. Als er den Ort verliess, nannten die Zurückgebliebenen jedes Laugengebäck nur noch Silserli.
  • Ein Bäcker in Bad Urach (Schwäbisch Alb, D) konnte sich mit einem Kuchen Durch den drei Mal die Sonne scheint sein Leben zurückgewinnen. Der Bäcker ging ans Werk, erfand die Brezel und war wieder frei.

Rezept

Zutaten

Teig

  • 500 g Mehl
  • 2 Tütchen Trockenhefe
  • 3 dl Wasser, warm
  • 2 TL Zucker
  • 2 TL Salz
  • 50 g Butter

Lauge

  • 1 l Wasser
  • 50 g Natron

Zum Bestreuen

  • geriebener Käse, z.B. Emmentaler

Vor- und Zubereitungszeit: ca. 11 Std.

Zubereitung

Teig
Backofen auf 200 C Ober-/Unterhitze vorheizen. Mehl in eine Rührschüssel geben und die Hefe zusammen mit dem Zucker im warmen Wasser auflösen, zum Mehl geben.Butter und Salz hinzufügen und die Masse mit der Küchenmaschine zu einem glatten Teig kneten. Anschliessend zudecken und für etwa 15 Minuten gehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche kurz per Hand durchkneten, zu einer Rolle formen und in 10 gleich grosse Stücke teilen. Diese können zu Brezeln, Stangen oder Brötchen geformt werden. Abdecken und dann nochmals für gut 15 Minuten gehen lassen.

Lauge
Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, von der Herdplatte nehmen, Natron nach und nach einrieseln, verrühren.Mit einer Schaumkelle die Teiglinge für etwa
30 Sekunden in die heisse Natronlauge geben, abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech ablegen. Für Brötli Teiglinge oben kreuzweise einritzen, nach Belieben bestreuen und für etwa 20 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

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Zutaten

(für 1 Croissant)

  • 1 grosses Laugencroissant
  • Meerrettichcreme
  • 12 Blätter Babysalat
  • 1 Radieschen, in Scheiben
  • 1 Zweiglein Kerbel, frisch
  • ca. 20 g Engadiner Bergkäse, in mehrere kleine Scheiben geschnitten
  • 4 Scheiben Pastrami (gepökeltes Rindfleisch mit Meerrettichcreme von Bell)


Vor- und Zubereitungszeit: ca. 10 Min.

Zubereitung

Croissant quer aufschneiden, beide Hälften mit Meerrettichcreme bestreichen, auf die untere Hälfte eine Schicht Pastrami, dann Salatblätter, Käse, Kerbel und Radieschen übereinanderlegen. Zum Schluss mit der zweiten Hälfte des Croissants abdecken. Sofort verzehren.

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