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Ahornsirup: Die pure Versüssung

Der Klassiker aus Kanada ist etwas für echte Schleckermäuler. Doch der zuckersüsse Saft passt nicht nur zu Waffeln und Pancakes.

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Heiner H. Schmitt
06. Juli 2015

Zuckerfalle

Auch wenn es sich um ein natürlich süssendes Lebensmittel handelt: Ahornsirup enthält rund 65 Prozent Zucker. Somit ist er für Zähne und Figur nicht wirklich verträglicher als Haushaltszucker.

Kurze Erntezeit

Geerntet wird Ahornsirup zwischen Februar und April. Dabei gibt der Baum nur so viel Saft ab, wie er entbehren kann pro Jahr etwa 40 Liter, das ergibt dann etwa 1 Liter Sirup.

Wertvolle Beute

2012 wurde bekannt, dass Diebe in Saint-Louis-de-Blandford (südwestlich von Québec) während eines Jahres rund 3000 Tonnen Ahornsirup stahlen. Mit einem Schlauch füllten sie den Saft von den Fässern in eigene Gefässe um und füllten Erstere mit Wasser auf.

Sinzibuckwud

Das heisst etwa so viel wie dem Holz entlockt. Die Ureinwohner würzten fast alle Gerichte mit Ahornsirup auch herzhafte. Heute wird er etwa zu Pancakes serviert. In Salatsaucen und Marinaden für Fleisch macht er sich ebenfalls gut.

Hell = gut

Je heller der Ahornsirup, desto feiner sein Geschmack. Die Güteklasse AA (extra light) wird gar nicht erst aus Kanada exportiert. Hierzulande ist die höchste erhältliche Qualität A. Die unterste Qualitätsstufe ist D (dark).

Rezepte mit Ahornsirup:

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