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Kulinarik

Der Hefeteig-Mann

Auch wenn man es ihm heute kaum mehr ansieht: Das Mannli aus Hefeteig sollte ursprünglich den Bischof Nikolaus von Myra darstellen.

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Heiner H. Schmitt
16. November 2015

Viele Namen
In der Schweiz heisst er Grittibänz,Grättimaa (Basel) oder Elggermaa (Thurgau). In Deutschland unter anderem Stutenkerl, Weckenmann, Piefekopp, Krampus oder Kiepenkerl.

Gebildebrot
Der heutige Grittibänz ist ein Überbleibsel aus der Tradition der Gebildebrote aus dem Mittelalter. Das Hefeteigmannli soll den Bischof Nikolaus von Myra (St.Nikolaus) darstellen.

Süsse Teiglinge
Früher wurden die Grittibänzen auch aus Brotteig gemacht. Mittlerweile hat sich der süsse Hefeteig durchgesetzt. Das Rezept und weitere Ideen finden Sie unten.

Grätschen-Mann?
Bänz ist die Kurzform von Benedikt und wurde früher als Synonym für Mann verwendet. Und eine Gritte ist im Berndeutschen eine Astgabel oder Grätsche. Schliesslich hat der Grittibänz meist gespreizte Beine.

Gutes tun
Wenn Sie in den nächsten Wochen einen Grittibänzen bei Coop kaufen, können Sie das Angenehme mit dem Hilfreichen verbinden. Denn 10 Rappen pro verkauftem Grittibänz gehen an das Schweizerische Rote Kreuz. Das Geld kommt bedürftigen Familien in der Schweiz zugute.

Rezeptempfehlung der Redaktion: