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Kulinarik

Dill: Ein sagenhaftes Kraut

Er ist das Federgewicht unter den Gewürzen. Die Wirkung des Dills aber ist unschlagbar nicht nur geschmacklich.

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Heiner H. Schmitt
08. Juni 2015

Glücksbringer

Ich habʼ Senf und Dill, mein Mann muss tun, was ich will, wenn ich red, schweig du still, sollen Frauen früher während ihrer Hochzeitszeremonie zu der sie Dillsamen mitnahmen gebetet haben.

Beruhigen

Der Name Dill stammt sehr wahrscheinlich vom altnordischen Wort dilla ab, was so viel wie beruhigen oder beschwichtigen bedeutet.

Der eine hat den Dill

der andere die Gurken lautet ein russisches Sprichwort. Dieses verweist auf das kulinarische Traumpaar, das sich perfekt ergänzt.

Altbekannt

Wenns im Magen rumort, zwickt oder bläht, dann kann Dillwasser Linderung verschaffen. Das wussten schon die alten Ägypter, Römer, Griechen und Wikinger.

Stinkender Fenchel

Dill ist eng mit dem Fenchel verwandt. Im Französischen wird er teilweise auch fenouil bâtard (Bastard-Fenchel) und im Niederländischen stinkende vinke (stinkender Fenchel) genannt.

Rezepte mit Dill:

Pangasius mit Orangen-Dill-Butter Fischragout mit Gurken und Dill