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Kulinarik

Eine Nuss, die gar keine ist

Die in der Schweiz auch als Spanische Nüssli bekannten Hülsenfrüchte polarisieren. Die einen lieben sie, die anderen meiden sie.

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Heiner H. Schmitt
26. Oktober 2015

Stimmungsmacher
Dass Erdnüsse bei uns vor allem in den trüben Wintermonaten beliebt sind, könnte auf ihren hohen Tryptophan-gehalt zurückzuführen sein. Daraus wird Serotonin gebildet, ein Botenstoff, der stimmungsaufhellend wirkt.

Pseudo-Nuss
Erdnüsse sind eigentlich
gar keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen. Das wird besonders deutlich in der englischen Bezeichnung Pea-Nut (Erbsen-Nuss).

Hände weg!
Erdnüsse können bei Kleinkindern aufgrund ihrer Form, Grösse und öligen Oberfläche leicht in die Atemwege gelangen und Erstickungsgefahr auslösen. Darum sind sie für Kinder unter vier Jahren tabu.

Vorsicht!
Bei Erdnussallergikern können bereits sehr geringe Mengen schwere allergische Reaktionen auslösen. Erdnussallergien sind bei uns aber weitaus seltener ver-breitet als in Ländern wie England oder den USA.

Spanische Nüssli
Die Spanier brachten die Erdnüsse im 18. Jahrhundert von Südamerika nach Europa. Daher werden sie in der Schweiz auch Spanische Nüssli genannt.

Für alle, die keien Allergiker sind, haben wir hier einige Erdnuss-Rezepte:

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