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Kirschen: Roti, schwarzi, gibeli-gääli

Chumm, mir wei ga Chrieseli günne, heissts im alten Volkslied. Na dann ran an die Kirschen! Die Saison dauert noch bis im August.

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Heiner H. Schmitt
22. Juni 2015

Erbe der Römer

Die wilden Kirschbäume in Südengland sind den Römern zu verdanken. Es heisst, die hätten auf ihrem Feldzug Kirschen mitgebracht und die Steine an den Wegrand gespuckt.

Gefährlich lecker

Ein Stand mit frischen Kirschen führte Anfang Juni zu einer Kollision in Jestetten (D). Da ein Autofahrer abrupt seine Richtung änderte, schnitt er zwei Rennradfahrern den Weg ab. Ob der Autofahrer trotz Unfall noch Kirschen kaufte, ist unbekannt. Wir hätten aber ein paar tolle Rezepte für ihn (siehe unten).

Mythos

Dass der Genuss vieler Kirschen in Kombination mit Wassertrinken zu Bauchschmerzen führe, ist heute widerlegt. Allerdings können grosse Mengen an Steinobst zu Blähungen führen.

Kirschenkult

Drei Viertel aller Bauernbetriebe im Kanton Zug haben Kirschbäume. Kein Wunder, wird dort ein regelrechter Kult um das süsse Steinobst betrieben.Chriesiwurst, Chriesibier und die vor 100 Jahren erfundene Zuger Kirschtorte lassen grüssen.

Weit gespuckt

Der aktuelle Weltrekord im Kirschsteinweitspucken liegt bei 21,71 Metern. Am Wettkampf, der seit 1974 in Düren (D) durchgeführt wird, nehmen vor allem Deutsche und ein paar Schweizer teil.

Rezepte mit Kirschen: