X

Beliebte Themen

Kulinarik

Misosuppe statt Konfibrot

Traditionell gehört die Sojapaste zum Frühstückder Japaner aber auch zum Zmittag und zum Znacht.

TEXT
FOTOS
Heiner H. Schmitt
17. August 2015

Aus Sojabohnen

Hauptbestandteil der Misopaste sind Sojabohnen. Sie werden mit Salz vergoren. Je nach Art der Paste gibt man noch Reis oder Gerste zur Gärung hinzu. So entsteht der stark salzige Geschmack.

Lebenselixier

Miso werden in Japan Heilkräfte nachgesagt. Es gilt als Lebenselixier und soll ein vorbeugendes Mittel gegen Arteriosklerose und Krebs sein. Auch wird sie gerne gegen die Nebenwirkungen des Rauchens gegessen.

Weiss oder rot?

Es gibt sehr viele Varianten von Miso. Die drei Hauptvarianten sind Shiromiso (weisses Miso), Akamiso (rotes Miso) und Awase (gemischtes Miso). Grundsätzlich gilt: Je dunkler die Paste, desto stärker der Geschmack.(Rezepte siehe unten )

Uralt

Miso aus Korn und Fisch kennt man in Japan schon seit etwa 13000 vor Christus. Die moderne Variante aus Soja wurde im 6.Jahrhundert nach Christus aus China eingeführt.

Reifung

Bei der traditionellen Herstellung muss man die verarbeiteten Sojabohnen 6 bis 36 Monate lang bei natürlichen Temperaturen gären lassen. Sie müssen die Temperaturschwankungen von Sommer und Winter durchmachen,
bis sie vollständig gereift sind.

Rezepte mit Misopaste finden Sie in diesen Artikeln: