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Kulinarik

Paranuss: Die Nuss aus dem Regenwald

Schüttelt man eine Tüte mit Studentenfutter, finden sich die Paranüsse oft zuoberst. Wie man diesen Effekt wohl nennt?

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Heiner H. Schmitt
27. April 2015

Wertvoll

100 g Paranuss enthalten etwa 1,9 Milligramm Selen. Damit ist sie die grösste pflanzliche Selen-Quelle. So kann bereits eine einzige Nuss etwa 5 Gramm den Tagesbedarf decken.

Paranuss-Effekt

Schüttelt man eine Packung mit verschieden grossen Stücken kräftig durch, finden sich die grössten Stücke meist oben: Dies nennt man den Paranuss-Effekt.

Backzutat

Dank ihres leicht süsslichen Geschmacks ist die Paranuss eine perfekte Backzutat. Und auch in einem Pesto anstelle von Pinienkernen macht sie sich toll.

Brasilianerin

Brazil nut, die englische Bezeichnung, weist auf die ursprüngliche Herkunft hin. Heute ist der Paranussbaum nicht nur in Südamerika verbreitet, sondern wächst zum Beispiel auch in der Elfenbeinküste.

Viele Namen

Die Paranuss heisst auch Amazonenmandel, Brasilianische Kastanie, Rahmnuss, Steinnuss oder Tucannuss. Der deutsche Name leitet sich vom brasilianischen Bundesstaat Parà ab.