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Amaranth: Das Korn der Azteken

In Mexiko galt der Amaranth als heilig. Sein hoher Proteingehalt macht ihn für Sportler und Menschen, die auf ihre Ernährung achten, attraktiv.

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Heiner H. Schmitt
20. Juni 2016

Glutenfrei
Perfekt für Menschen mit Zöliakie: Amaranth ähnelt zwar Getreide, ist aber glutenfrei. Bald soll es auch Amaranth-Bier für Menschen mit Gluten-Intoleranz geben.

Grosse Vielfalt
Als Körner, Flocken, Mehl oder gepufft (durch Erhitzen zum Platzen gebracht) Amaranth gibt es in vielen Formen. Er kann süss, als Müesli, oder salzig gegessen werden.

Streng verboten
Die Azteken feierten ihren Gott Huitzilopochtli mit Amaranth und Menschenblut. Deshalb war der Amaranth-Anbau während der Herrschaft der Spanier unter Androhung der Todesstrafe verboten.

Essbare Blätter
Auch die Blätter der Amaranth-Pflanze kann man essen etwa als Salat. Geschmacklich erinnern die Blätter an eine Mischung aus Rucola und Mangold.

Seit 9000 Jahren
Amaranth ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Die Samen wurden in 9000 Jahre alten Gräbern in Mexiko gefunden. Auch bei den Inka war das Korn beliebt.

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