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Kulinarik

Bart ist in auch kulinarisch

In Italien kennt ihn jedes Kind, bei uns ist er der grosse Unbekannte. Barba di frate auch Mönchsbart genannt ist jedoch einen Versuch wert.

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Heiner H. Schmitt
09. Mai 2016

Salzliebhaber
Barba di frate wächst wild in den von der Gischt salzigen Dünen Italiens. Die Pflanze sieht aus wie ein dicker Grasbüschel. Er gehört zur Gattung der Salzkräuter, die zu den Fuchsschwanzgewächsen gehören.

Frühlingsbote
Bei uns ist das Gemüse als Mönchs- oder Kapuzinerbart bekannt, in seiner Heimat Italien ist von Barba di frate, Agretto oder Ballerina die Rede. Saison hat er im späten Winter und frühen Frühling.

Leckerer Rohling
Das Gemüse kann roh als Salat gegessen werden oder gedünstet und mit Zitronensaft und Olivenöl beträufelt. In einer Rahmsauce passt es zu Fisch oder Pasta.

Neuland
Wer ihn nicht kennt: Der Geschmack von Mönchsbart ist leicht erdig, je nach Anbauort auch schwach salzig. Vor dem Kochen die Wurzeln grosszügig abschneiden und Stiele waschen.

Glanzvoll
Im Mittelalter wurde die Pflanze zu Pottasche verarbeitet und als Backtriebmittel und bei der Glasherstellung verwendet. Es heisst, das berühmte Murano-Glas verdanke ihm seinen strahlenden Glanz.

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