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Schweizer Bohnen: Das grüne Wunder

Bohne ist nicht Bohne: Es gibt Hunderte von Sorten, doch in den Gärten wachsen meist Busch- und Stangenbohnen. Eine gute Wahl!

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Heiner H. Schmitt
18. Juli 2016

Krimitauglich
Rohe grüne Bohnen sind giftig. Sehr giftig sogar: Bereits fünf Stück können für ein Kind tödlich sein. Das Gift in den Bohnen heisst Phasin und verschwindet beim Kochen.

Uralt, der Spruch
Es interessiert Sie vielleicht nicht die Bohne: Aber schon der deutsche Minne-sänger Walther von der Vogelweide (11701230) verwendete die Redensart.

Echtes Schätzeli
In der Schweiz werden jährlich rund 2000 Tonnen Bohnen geerntet, pro Kopf und Jahr werden 600 Gramm gegessen. Pro Specie Rara hat von gut 400 Sorten Samen eingelagert.

Traum-Begleiter
Kein Speck ohne Bohnenbegleitung, schon gar kein Lammfilet und eine Grillparty ohne Bohnensalat ist auch nur halb so toll.

Echtes Erbstück
Die Dörrbohne zählt zum kulinarischen Erbe der Schweiz. Durch das Trocknen werden die Bohnen klein und dunkel, kredenzt werden sie zu Rollschinkli oder einer Berner Platte.

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