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Viel Lärm um (Fast) Nichts

Knäckebrot, das tönt nach Diät und Verzicht. Nur, wer die knusprigen Scheiben verschmäht, verpasst etwas. Und sei es nur das tolle Geräusch.

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Heiner H. Schmitt
16. Mai 2016

Aus wenig wird mehr
In 100 Gramm Knäckebrot sind meist 15 bis 18 Gramm Ballaststoffe enthalten. Es gilt als Diät-Speise, doch Experten warnen: Oft sättigt es schlecht. Und so isst man schnell drei, vier oder noch mehr Scheiben.

Knack!
Pate für den Namen stand das schwedische Wort knäcka, was knusprig oder knackend bedeutet. In Schweden wird es seit etwa 1500 Jahren gebacken, traditionell ist es rund und hat ein Loch in der Mitte.

Wassersparer
Knäckebrot wird kurz und sehr heiss gebacken und dann getrocknet. Es enthält danach beinahe kein Wasser mehr. Sprich: weniger als zehn Prozent. Lust, selber zu backen?

Sonntagsseite
In Schweden wird die Oberseite (mit Löchern) söndagssidan Sonntagsseite genannt, die glatte Seite ist die Alltagsseite (vardagssidan). Logisch, da auf die Oberseite viel mehr Butter passt. Und das gönnt man sich nur sonntags.

Victorias secret
3,5 Kilo Knäckebrot isst der Schwede pro Jahr im Schnitt. Darauf verzichtet er daher selten: Verdeckt von einer Serviette, lag selbst bei der Hochzeit von Kronprinzessin Victoria auf jedem Teller eine Scheibe Knäckebrot.

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