X

Beliebte Themen

Essen & Trinken

Es darf mehr sein

India Pale Ales sind Biere, die hopfenbittere und fruchtige Noten haben. Das Hobo Chic ist ein Double IPA und weist noch mehr Bitterkeit und einen höheren Alkoholgehalt auf.

FOTOS
Heiner H. Schmitt, Christoph Kaminski
15. April 2019

Fruchtig und bitter zugleich

Patrick Thomi

Braumeister und Biersommelier

Dieses Bier besticht mit feinporig weissem Schaum und der goldgelben Farbe mit einem Hauch von Orange. In der Nase verführt ein hopfiges Fruchtbouquet mit auffälligen Grapefruit- und Passionsfrucht-Noten. Der frische, spritzige Antrunk wird vom fruchtigen Haupttrunk abgelöst, welcher mit seiner knackig-intensiven Bitterkeit weniger stark zurückbleibt, als es für ein Double IPA üblich ist. Das Hobo Chic DIPA harmoniert bei einer Trinktemperatur von 6–8 Grad als Begleiter scharfer Speisen wie Curry. 

Zudem eignet es sich als Zwischengang statt Fruchtsorbet. 

Dry & Bitter Hobo Chic DIPA Fr. 3.40/33 cl, erhältlich in grösseren Coop-Läden oder bei coop@home.

Erst Bar, dann Bier
Seine Bierbar in Kopenhagen war 2011 der Beginn für Dry & Bitter-Gründer Søren Parker Wagner. Er eröffnete 2015 die Brauerei auf der dänischen Insel Seeland.

Intensive Aromen
Die herbe Seite des Biers wird durch die fruchtigen Aromen und einen etwas süsseren Malzkörper ausbalanciert. 

Nomen est omen
Der Brauerei-Name Dry & Bitter war als Scherz gedacht. Denn so mögen die dänischen Brauer ihre IPAs: trocken und bitter. Die Bieridee setzte sich durch.

Beers & Friends
Das Hobo Chic wurde von einem schönen Abend in der Brauerei in Gesellschaft guter Freunde inspiriert.