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Zu schön für die Tube

Grober Senf trägt meist den Zusatz «à l’ancienne». Er hat eine unangefochtene Rolle in der kalten und warmen Küche und macht sich besonders gut in Saucen.

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Heiner H. Schmitt
13. Mai 2019

«Seinen Senf dazugeben» stammt aus einer Zeit, als Senf zur Aufwertung zu jeder Mahlzeit gereicht wurde.

Die einjährige Senfpflanze sieht dem Raps zum Verwechseln ähnlich. Sie wird ebenfalls bis zu 1 Meter 80 hoch und ist nach rund 100 Tagen im Juli/August erntefähig.

Erst durch den Kontakt mit Flüssigkeit werden die für die Schärfe verantwortlichen ätherischen Senföle in den Senfkörnern gebunden und freigesetzt. Es gilt: Je dunkler das Korn, desto schärfer das Endprodukt.

Einen Tipp für jene, die Senf selbst herstellen möchten: Werden die Körner zuerst tiefgefroren, lassen sie sich leichter mörsern.

www.fooby.ch/senf