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Kochbuchtipp: Heimat im Kochtopf

Wer vor Krieg, Verfolgung oder Not fliehen muss, lässt fast alles zurück: Besitz und häufig Familie sowie Freunde. Nicht jedoch seine Erinnerungen. Und dazu gehören auch die Gerichte aus der Heimat.

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zVg
16. November 2015

Zwei Frauen, die für Solinetz Zürich e.V. tätig sind, ein Verein, der sich für Würde und Rechte von Flüchtlingen, Sans-Papiers und Asylsuchenden einsetzt, haben Geschichten und Rezepte von Menschen aus Afghanistan, Eritrea, Guinea, Honduras, Irak, Iran, Jemen, Libanon, Mongolei, Peru, Senegal, Sri Lanka, Südossetien, Syrien, Tibet und der Ukraine zusammengetragen.

Séverine Vitali/Ursula Markus: Heimat im Kochtopf Rezepte von Flüchtlingen aus aller Welt, Rotpunkt Verlag. Im Handel oder für Fr. 40. plus Fr. 5. Versandkosten unter: www.coopzeitung.ch/shop

Maultaschen selber machen ist natürlich schon ein Gschäft.Wenn man in Baden-Württemberg wohnt, kann man den Nudelteig vielerorts frisch beim Metzger kaufen und sich ein bisschen Arbeit sparen. Die Füllung muss man aber unbedingt selber machen, das ist auch gar nicht schwer!

Zutaten

  • 1 kleine Tasse Quinoa
  • 300 g Rindfleisch
  • Kürbis (am besten Zapayo/Squash)
  • 1 Rüebli
  • 4 Kartoffeln
  • Maniokwurzel
  • 1 Selleriestange
  • 10 cm Lauch
  • Oregano
  • Salz

Zubereitung

Quinoa in einen Topf geben und mit der doppelten Menge Wasser bei mittlerer Hitze kochen, bis das Wasser aufgesogen ist.

Fleisch in ca. 4 cm grosse Würfel schneiden. Sellerie und Lauch klein schneiden. In einem grossen Topf etwas Wasser aufsetzen, Sellerie und Lauch hinzugeben. Im Wasserkocher 1 Liter Wasser kochen und das Gemüse aufgiessen. Fleischwürfel dazugeben (das Wasser wird vorerhitzt, damit das Fleisch schön hell wird und bleibt). Kürbis in ca. 1,5 cm grosse Würfel schneiden und in die Suppe geben. Sobald das Fleisch weiss ist, Salz und getrockneten Oregano hinzufügen. Eine grosse Kelle der halb gekochten, aufgequollenen Quinoa hinzufügen. Rüebli klein würfeln, Kartoffeln und Maniokwurzel schäden und beides in 5-cm-Scheiben schneiden und ebenfalls in die Suppe geben. Falls nötig heisses Wasser nachgiessen und etwa 1 Stunden köcheln lassen.

Hinweis: Die Zutaten werden in der angegebenen Reihenfolge hinzugefügt. Gemüseschneiden im Voraus ist nicht nötig, man hat immer Zeit, das jeweils nächste Gemüse vorzubereiten.

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